Kartenklassiker

Das, was in Europa und Amerika auf den Küchentisch kommt: Stiche, bei denen Punkte nicht gesammelt, sondern abgegeben werden; Ansagen auf die Zahl der eigenen Stiche; Sammeln von Kombinationen aus der Hand; schnelles Ablegen nach Farbe und Wert. Regeln, Punktewertung und die verbreiteten Hausvarianten stehen auf derselben Seite wie der Tisch, auf Deutsch und mit Rechenbeispiel.

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Häufige Fragen

Hearts: wie werden die Punkte gezählt?
Jedes Herz zählt eins, die Pik-Dame dreizehn. Gewonnen hat nicht, wer sammelt, sondern wer am wenigsten hat: die Partie endet, sobald jemand hundert Punkte erreicht. Wer alle Herzen und die Pik-Dame auf einmal einsammelt, schießt den Mond - dann bekommen alle anderen sechsundzwanzig Punkte aufgebrummt.
Rommé: wie viele Punkte braucht man zum ersten Auslegen?
Im Standard dreißig Punkte beim ersten Auslegen. Erst danach darf an fremde Sätze und Folgen angelegt werden, und der Joker zählt so viel wie die Karte, die er vertritt. Viele Runden spielen mit vierzig oder mit der Regel, dass der Joker beim ersten Auslegen tabu ist - klärt das vor der ersten Karte.
Welches Kartenspiel geht gut zu viert?
Stichspiele - sie sind auf vier Leute gebaut. Hearts und Spades funktionieren genau zu viert und lassen sich schlecht umbauen. Ablegespiele und Präsident tragen drei bis sieben Personen, für zwei bleiben Rommé-Varianten und Duelle. Auf jeder Spielseite steht die empfohlene Spielerzahl.
Mau-Mau: was sind die Regeln?
Gleiche Farbe oder gleicher Wert wird abgelegt. Wer nicht kann, zieht eine Karte; die Sieben zwingt zum Ziehen, der Bube fordert eine neue Farbe, und wer bei der vorletzten Karte das Ansagen vergisst, muss nachziehen. Sieger ist, wer als Erster keine Karte mehr auf der Hand hat.