Wer würde am ehesten

Karte vorlesen, 3-2-1 zählen und alle zeigen gleichzeitig - oder das Handy reihum geben und geheim abstimmen

3-12 SpielerPartykartenKein Download · Keine Anmeldung
Stapel
Runden

So wird gespielt

  1. Auf Los tippen - die Spielerliste ist optional: Stapel wählen (Für alle oder Beste Freunde), dazu 10, 15 oder 20 Runden, und auf Los tippen. Wer Punkte zählen will, klappt die Spielerliste auf und trägt 3 bis 12 Namen ein; das Vorlesen wechselt dann automatisch reihum.
  2. Vorlesen, dann auf 3-2-1 zeigen: Wer dran ist, liest „Wer würde am ehesten …“ laut vor. Dann auf „3-2-1 Zeigen!“ tippen: Der Bildschirm zählt runter, und bei „Zeigen!“ zeigen alle gleichzeitig auf die Person, die am besten passt - abgucken geht nicht.
  3. Antippen, wer die meisten Finger abbekommt: Mit Spielerliste tippst du an, auf wen am meisten gezeigt wurde, und bestätigst; bei Gleichstand mehrere wählen. Für heikle Karten gibt es die Geheime Wahl: Handy reihum, alle stimmen heimlich ab, die Stimmen werden einzeln aufgedeckt. Nach der letzten Karte kürt das Spiel den Star des Abends.

Regeln & Varianten

Die Regeln von Wer würde am ehesten passen in einen Satz: Eine Karte „Wer würde am ehesten …“ vorlesen, alle zeigen gleichzeitig auf die Person, die am besten passt, und wer die meisten Finger abbekommt, holt sich die Karte. Hier übernimmt der Bildschirm den Countdown - bei „Zeigen!“ zeigt der ganze Raum zusammen, niemand wartet erst ab, wohin die anderen zeigen.

Die Spielerliste ist freiwillig. Ohne Namen bekommt ihr einfach Karten mit Countdown - zeigen, lachen, nächste Karte -, das passt gut für große Runden. Mit 3 bis 12 Namen werden Punkte gezählt: Das Vorlesen wechselt pro Karte reihum, und ein Abzeichen in der Statuszeile zeigt immer, wer gerade liest.

Punkte: Nach dem Zeigen kurz umschauen und den Namen antippen, auf den am meisten gezeigt wurde - diese Person bekommt +1. Wer zwei oder mehr Namen wählt, meldet einen Gleichstand, dann punkten alle. Falsche Person erwischt? Mit Korrigieren geht es direkt zurück, ohne doppelte Punkte. Eine Karte lässt sich auch ohne Wertung abschließen; gespielt ist sie trotzdem.

Geheime Wahl (anonym abstimmen mit einem Handy): Ab 3 Spielern kann jede Karte zur geheimen Wahl werden. Ab der vorlesenden Person geht das Handy die Liste entlang. Der Übergabebildschirm zeigt nur „Gib das Handy an …“; diese Person bestätigt, wählt einen Namen (nicht sich selbst) und stimmt ab, und sofort erscheint die nächste Übergabe, damit keine Stimme sichtbar bleibt. Sind alle durch, werden die Stimmen gemischt und einzeln aufgedeckt - man sieht nur, wer gewählt wurde, nie wer gewählt hat. Stimmen alle anderen für dieselbe Person, ist es einstimmig.

Gleichstand: Alle, die sich den ersten Platz teilen, holen sich die Karte und bekommen +1 - beim Zeigen genauso wie bei der geheimen Wahl, das Banner meldet „Gleichstand - euch alle!“. Es gibt kein Stechen und keine Auslosung, der Bildschirm wählt nie eine Person für euch aus.

Neue Karte, ohne Begründung: Passt eine Karte nicht zur Runde oder ist sie zu unangenehm, darf jede und jeder sie ablehnen - einfach Neue Karte tippen. Getauschte Karten zählen nicht zur Rundenzahl, und die vorlesende Person bleibt dieselbe. Sie gelten aber als gezogen: Nichts wiederholt sich, bevor der ganze Stapel durch ist, erst dann wird neu gemischt. Kürzlich gespielte Karten landen in der nächsten Partie möglichst weit hinten.

Zwei Stapel, je nachdem, wer im Raum sitzt: Für alle passt zu Familie, Kollegen und Leuten, die sich gerade erst kennenlernen - Alltagsmacken und Charakterwitze. Beste Freunde legt Karten drauf, die nur unter Leuten funktionieren, die sich richtig gut kennen, etwa wer am ehesten zum ersten Date zu spät kommt. Beide Stapel sind selbst geschrieben, ohne Trinkaufgaben, ohne Sprüche über Körper oder Aussehen und ohne Anzügliches; jede Partie startet mit drei lockeren Aufwärmkarten.

Wann ist Schluss? Nach der gewählten Rundenzahl (10, 15 oder 20) oder früher über Spiel beenden im Menü oben links. Das Ergebnis kürt den Star des Abends - wer am häufigsten gewählt wurde, bei Gleichstand alle - und listet unter jedem Namen die Karten auf, für die die Person gewählt wurde, quasi als Titel für den Abend. Wurde niemand gewählt, sind heute Abend alle davongekommen. Nochmal startet mit derselben Runde und denselben Einstellungen.

Beliebte Hausregeln (der Bildschirm erzwingt nichts, einfach absprechen): 30 Sekunden Verteidigung - wer gewählt wurde, darf sich rechtfertigen, danach entscheiden alle per Handzeichen, ob das zieht; Vorleser-Tipp - die vorlesende Person legt sich vorher im Kopf fest und verrät es nach dem Zeigen, stimmt es mit der Mehrheit überein, gibt es Applaus; umgedreht spielen - „Wer würde am wenigsten …“, praktisch, wenn ihr euch so gut kennt, dass die Antworten zu eindeutig werden. Als Strafe eignen sich kleine Aufgaben ohne Alkohol, etwa eine peinliche Geschichte erzählen.

Drei typische Anfängerfehler: zeigen, bevor „Zeigen!“ kommt (der Spaß liegt im gleichzeitigen Zeigen); jede Karte offen zeigen (bei Schwärmereien und peinlichen Geschichten wird in der geheimen Wahl ehrlicher abgestimmt); nach der richtigen Antwort suchen (es gibt keine - es geht darum, wie die anderen dich sehen, und die Verteidigungsrede ist der halbe Spaß).

Ein Beispiel mit vier Leuten: Lukas, Mia, Jonas und Lea. Karte 1 liest Lukas vor, alle zeigen auf Mia, Mia +1. Karte 2 liest Mia vor, auf Jonas und Lea wird gleich oft gezeigt - beide holen sich die Karte. Karte 3 liest Jonas vor und wechselt zur geheimen Wahl: Lukas 3 Stimmen, Mia 1 - Lukas ist einstimmig gewählt. Nach zehn Karten ist, wer am häufigsten gewählt wurde, der Star des Abends.

Häufige Fragen

Wie spielt man Wer würde am ehesten?
Jemand liest „Wer würde am ehesten …“ vor, auf drei zeigen alle gleichzeitig auf die Person, die am besten passt, und wer die meisten Finger abbekommt, holt sich die Karte. Hier könnt ihr ganz ohne Namen loslegen; mit 3 bis 12 Spielern werden Punkte gezählt und das Vorlesen wechselt reihum. Nach 10, 15 oder 20 Karten kürt das Spiel den Star des Abends, und mit Nochmal geht es in derselben Runde weiter.
Welche Wer-würde-am-ehesten-Fragen passen für Familie und Kollegen?
Nimm den Stapel Für alle: Er ist für Familie, Kollegen und neue Bekannte geschrieben, mit Karten wie wer am ehesten das Handy im Taxi liegen lässt oder wer am ehesten fünfmal hintereinander auf Schlummern drückt. Beste Freunde legt Karten für Leute drauf, die sich richtig gut kennen. Keiner der beiden Stapel enthält Trinkaufgaben, Witze über das Aussehen oder Anzügliches, und jede unpassende Karte lässt sich sofort tauschen.
Was passiert bei Gleichstand bei Wer würde am ehesten?
Alle, die sich den ersten Platz teilen, holen sich die Karte und bekommen einen Punkt. Beim Zeigen einfach alle Beteiligten antippen, bei der geheimen Wahl werden sie automatisch gewählt und das Banner meldet den Gleichstand. Ein Stechen gibt es nicht - es geht darum, wie die Gruppe euch sieht, nicht darum, einen einzigen Gewinner zu finden.
Wie stimmt man bei Wer würde am ehesten anonym ab?
Auf Geheime Wahl tippen und das Handy die Spielerliste entlang weitergeben. Jeder Übergabebildschirm zeigt nur, wer das Handy als Nächstes bekommt; diese Person wählt einen Namen, stimmt ab, und der Bildschirm wechselt sofort weiter. Sind alle Stimmen drin, werden sie gemischt und einzeln aufgedeckt - sichtbar ist nur, wer gewählt wurde. Dafür braucht es mindestens 3 Spieler.
Wie viele Spieler braucht man für Wer würde am ehesten?
Drei reichen für Punkte und geheime Wahl, am lustigsten wird es mit vier bis acht; die Spielerliste fasst bis zu 12 Namen. Zu zweit könnt ihr die Karten zum Quatschen nutzen, aber beim Zeigen gibt es dann nur eine Möglichkeit. Bei noch größeren Gruppen die Liste einfach weglassen und nur Karten und Countdown verwenden.
Wie viele Wer-würde-am-ehesten-Fragen gibt es und wiederholen sie sich?
Der Stapel Für alle hat über 150 selbst geschriebene Karten, Beste Freunde bringt noch einmal über 100 mit; eine Partie hat 10, 15 oder 20 Karten. Bevor der ganze Stapel durch ist, kommt keine Karte doppelt, auch getauschte zählen als gezogen. Kürzlich gespielte Karten rutschen in der nächsten Partie nach hinten, sodass dieselbe Gruppe auch mehrere Partien am Stück kaum Wiederholungen erlebt.
Welche Strafen gibt es bei Wer würde am ehesten?
Eigentlich keine: Wer gewählt wird, hat nicht verloren, sondern die Karte gewonnen - ob es eine Strafe gibt, macht ihr am Tisch aus. Gut funktionieren kleine Aufgaben ohne Alkohol, zum Beispiel eine passende wahre Geschichte erzählen, sich in einem Satz verteidigen oder einen vorgegebenen Filmsatz nachspielen. Das Ergebnis listet für jede Person die Karten auf, für die sie gewählt wurde - die perfekte Vorlage dafür.
Was heißt Most Likely To auf Deutsch?
Das englische Most Likely To ist hierzulande als „Wer würde am ehesten“ bekannt, manchmal auch als „Wer würde eher“ - gespielt wird genau gleich: Karte vorlesen, alle zeigen gleichzeitig auf die passendste Person. Diese Version ergänzt das Ganze um einen Countdown auf dem Bildschirm, eine geheime Wahl mit nur einem Handy und eine Punktewertung mit Ergebnis am Ende.

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-30 · Nur auf diesem Gerät gespeichert