Ich hab noch nie

Der Bildschirm zählt mit: Wer es getan hat, tippt auf den eigenen Namen - sind alle Leben weg, bist du raus. Ohne eine einzige Trinkaufgabe.

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Wer spielt mit?

Trag zuerst alle ein, die dabei sind

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So wird gespielt

  1. Alle eintragen, die mitspielen: Trag die Namen nacheinander unter Wer spielt mit? ein, 2 bis 10 Leute sind möglich. Gleiche Namen bekommen automatisch ein ①② dazu, oder du nimmst den Schnellstart zu viert und überspringst den Schritt.
  2. Level wählen und kurz Grenzen abstecken: Die drei Karten beschreiben, wer im Raum sitzt, nicht wie scharf es wird: Harmlos für Kollegen und Verwandte, Freunde für eine Runde, die sich gut kennt, Späte Runde für die letzten paar. Danach 3 Leben für kurz oder 5 Leben für eine normale Partie wählen und einen Blick auf die drei Grenzen-Schalter werfen - die sind für euer Level schon voreingestellt.
  3. Vorlesen, auf den eigenen Namen tippen, werten: Die Aussage laut vorlesen. Alle, die das schon gemacht haben, tippen auf ihr eigenes Schild - bis zur Wertung darf man es sich noch anders überlegen. Dann auf Karte werten tippen: Jeder angetippte Name verliert ein Leben, bei null ist man raus. Jede und jeder darf tauschen, dreimal pro Partie für die ganze Runde. Wer übrig bleibt, gewinnt.

Regeln & Varianten

Die Regeln von Ich hab noch nie in drei Schritten: Der Bildschirm dreht eine Aussage um, alle, die das schon gemacht haben, tippen auf ihr eigenes Namensschild, und irgendjemand tippt danach auf Karte werten - jeder angetippte Name verliert ein Leben. Dass niemand etwas zugibt, ist völlig in Ordnung, die Partie geht dann einfach weiter. Die Punkte auf jedem Schild (●●●●○) sind der Spielstand, ihr seht also jederzeit, wer noch wie viel hat, und müsst keine Finger mehr zählen.

Leben statt zehn Finger: Zur Wahl stehen 3 Leben für eine kurze Partie (5 bis 8 Minuten) und 5 Leben für eine normale (10 bis 15 Minuten). Die klassische Zehn-Finger-Fassung zieht sich, und eine Runde zu acht löst sich meistens auf halber Strecke auf - deshalb ist hier gedeckelt. Die Leben sind der einzige Regler für die Länge: große Runde, dann 3.

Gewinnen und verlieren: Wer bei null Leben ankommt, ist sofort raus, das Schild bekommt ein Siegel, wird grau und lässt sich nicht mehr antippen. Sobald nur noch eine Person übrig ist, endet die Partie von selbst; über Partie beenden in der Regel-Schublade bekommt ihr den Rückblick auch früher. Es gewinnt, wer die meisten Leben übrig hat, Gleichstand eingeschlossen. Fallen alle auf derselben Karte auf null, ist es ein gemeinsamer Totalausfall. Und der Dreh dabei: Es gewinnt die Person, die am wenigsten erlebt hat.

Wie das Tauschen funktioniert: dreimal pro Partie, geteilt von der ganzen Runde. Jede und jeder darf danach rufen, ohne Erklärung, ohne Nachfragen, ohne Strafe. Die abgelegte Aussage kostet niemanden ein Leben und zählt nicht zu den gewerteten Karten, wird aber gemerkt und kommt nicht zurück. Sind die drei weg, steht auf dem Knopf Tausch aufgebraucht. Dass der Notausgang an der Karte hängt und nicht an einer Person, ist Absicht: Wer allein passt, verrät damit sofort, dass die Antwort Ja war.

Drei Level, sortiert nach der Runde und nicht nach Schärfegrad: Harmlos für Verwandte, Kollegen oder halbe Bekannte; Freunde für eine Gruppe, die sich gut kennt, wo peinliche Geschichten und Schwärmereien dazugehören; Späte Runde für die paar, die noch wach sind. Die drei Stapel überschneiden sich nie, ein Levelwechsel bringt also komplett neues Material - jeweils über 120 Aussagen.

Der Grenzen-Bildschirm ist der Schritt, den die meisten Fassungen dieses Spiels auslassen: Drei Schalter stehen für Beziehungen, Körper und Geld sowie kleine Sünden. Ein abgeschaltetes Thema kommt in dieser Partie kein einziges Mal vor. Die Schalter sind für das gewählte Level schon voreingestellt - bei Harmlos alles aus, bei Freunde nur Körper und Geld aus, bei Später Runde alles an -, die meisten Gruppen schauen also nur kurz hin und starten. Ein Zähler zeigt live, wie viele Aussagen gerade ziehbar sind, ihr seht also sofort, was ein Schalter kostet.

Was hier keine Wiederholung heißt: Innerhalb eines Levels verlässt jede Aussage den Stapel in dem Moment, in dem sie gezogen wird, es wiederholt sich also nichts, solange der Stapel nicht leer ist. Geht er doch leer, meldet das Spiel das ausdrücklich und mischt neu, und die erste Karte danach ist garantiert nicht dieselbe wie die davor. Spielt dieselbe Gruppe noch eine Partie, bleibt abgezogen, was heute schon dran war - ein Abend reicht also nicht, um das Spiel leerzuspielen.

Der Rückblick ist für Gesprächsstoff gebaut, nicht für eine Rangliste: der Volltreffer des Abends (die Aussage, bei der die meisten getippt haben), die Karte, bei der niemand getippt hat, wer zuerst rausgeflogen ist, die weiße Weste für alle, die nie getippt haben und nie rausgeflogen sind, dazu ein Balken pro Person und ein Durchgang Karte für Karte. Getauschte Aussagen stehen ausgegraut dabei und zählen nicht mit.

Varianten und Hausregeln: 3 oder 5 Leben, drei Level und drei Grenzen-Schalter sind alles, was es einzustellen gibt - eigene Seiten braucht es dafür nicht. Einsätze macht ihr am Tisch aus, etwa dass die zuerst ausgeschiedene Person die nächste Playlist aussucht. Das Spiel selbst kennt keine Strafen und keinen Trinkmodus: In keiner der 360 Aussagen steht eine Trinkaufgabe, wer nicht trinkt, noch fahren muss oder nicht volljährig ist, spielt eine ganze Partie also genauso mit wie alle anderen.

Die drei häufigsten Anfängerfehler: (1) direkt mit Später Runde anfangen - auch enge Freunde brauchen eine Aufwärmphase, startet lieber bei Freunde und macht später eine neue Partie im schärferen Level auf; (2) darauf warten, dass jemand zuerst tippt - getippt wird gleichzeitig, alle Schilder sind zur selben Zeit aktiv; (3) mit dem Tauschen geizen - die drei Tausche gehören der ganzen Runde und verfallen am Ende der Partie, also raus damit, sobald eine Aussage niemanden abholt.

Ein Beispiel mit drei Leuten und kurzer Partie: Lena, Jonas und Mia starten mit je 3 Leben. Bei Karte 1 tippen Lena und Jonas, bei Karte 2 niemand, bei Karte 3 nur Lena. Bei Karte 4 ruft jemand nach einem Tausch, und bei der neuen Aussage tippen Lena und Mia - Lena ist bei null und raus. Karte 5 nehmen Jonas und Mia, Karte 6 nur Mia, die damit ausscheidet und Jonas allein übrig lässt. Im Rückblick steht: Jonas gewinnt mit 1 Leben, Lena war zuerst raus, Karte 1 war der Volltreffer, Karte 2 die kälteste, 6 Karten gewertet und 7 insgesamt gezogen.

Häufige Fragen

Wie funktioniert Ich hab noch nie?
In drei Schritten: Die Aussage auf dem Bildschirm laut vorlesen, alle, die das schon gemacht haben, tippen auf ihren eigenen Namen, danach auf Karte werten tippen - jede und jeder davon verliert ein Leben. Vor der ersten Karte trägst du 2 bis 10 Namen ein, wählst ein Level (Harmlos, Freunde oder Späte Runde) und 3 oder 5 Leben und wirfst einen Blick auf die drei Grenzen-Schalter. Wer bei null Leben ankommt, ist raus, und die letzte Person im Spiel gewinnt - es gewinnt also, wer am wenigsten erlebt hat.
Welche Fragen kann man bei Ich hab noch nie stellen?
Hier stecken 360 selbst geschriebene Aussagen drin, über 120 pro Level, ohne Überschneidung zwischen den Leveln. Ein paar Beispiele - harmlos: Ich hab noch nie beim Karaoke ein ganzes Lied allein gesungen. Ich hab noch nie eine Kollegin mit dem falschen Namen angesprochen. Ich hab noch nie drei Tage hintereinander beim selben Lieferdienst bestellt. Unter Freunden: Ich hab noch nie auf einer Hochzeit geweint. Ich hab noch nie heimlich das Profil von jemandem angeschaut, in den ich verliebt war. Späte Runde: Ich hab noch nie nachts um drei an eine alte Beziehung gedacht. Die ersten drei Karten sind immer Aufwärmer, eine Partie startet also nie mit dem schwersten Stoff.
Wie gehen die Regeln beim 10-Finger-Spiel?
In der klassischen Fassung hält jede Person zehn Finger hoch und klappt bei jeder zutreffenden Aussage einen ein; wer zuerst alle zehn unten hat, verliert. Hier ist das auf 3 oder 5 Leben eingedampft, weil zehn Finger eine größere Runde weit über den Punkt hinausziehen, an dem die Stimmung noch trägt. Die Punkte auf den Namensschildern zählen für euch mit, niemand verzählt sich, und die Diskussion, wie viele Finger vorhin schon unten waren, fällt weg.
Wie viele Leute braucht man für Ich hab noch nie?
Zwei reichen, zehn sind das Maximum, am besten läuft es mit vier bis sechs. Zu zweit gelten exakt dieselben Regeln: Die Partie endet, sobald nur noch eine Person im Spiel ist, ein Duell zu zweit ist also ein direktes Duell bis zum Schluss. Ab acht Leuten nimm die kurze Partie mit 3 Leben, sonst seid ihr über zwanzig Minuten beschäftigt; ein Paar, das länger spielen will, nimmt 5 Leben. Alle schauen auf denselben Bildschirm, das Handy muss nicht herumgereicht werden.
Wie spielt man Ich hab noch nie ohne Alkohol?
Hier ist gar kein Alkohol im Spiel: In keiner der 360 Aussagen steht eine Trinkaufgabe, verloren wird über Leben statt über Schlucke. Auf den eigenen Namen tippen, ein Leben verlieren, bei null ausscheiden - einen Trinkmodus oder einen Schalter dafür gibt es nicht. Wenn ihr trotzdem etwas auf dem Spiel haben wollt, macht das am Tisch aus, etwa dass die zuerst ausgeschiedene Person die nächste Playlist aussucht. Das Spiel selbst setzt keine einzige Strafe um, deshalb kommen auch Leute mit, die nicht trinken, noch fahren müssen oder nicht volljährig sind.
Welche harmlosen Fragen passen für Betriebsfeier und Familie?
Nimm im ersten Schritt das Level Harmlos - genau dafür ist es gemacht, also für Teamevents, gemischte Runden und Leute, die sich kaum kennen. Das Niveau ist eher: drei Tage hintereinander beim selben Lieferdienst bestellt, den Wecker ausgemacht und wieder eingeschlafen, jemanden mit dem falschen Namen angesprochen. Beziehungen, Körper und Geld sowie kleine Sünden sind in diesem Level von Haus aus abgeschaltet, es kommt also weder etwas über Partnerschaften noch über Aussehen noch über Alkohol. Für die Betriebsfeier passt die kurze Partie mit 3 Leben, die ist in gut zehn Minuten durch.
Wiederholen sich die Fragen bei Ich hab noch nie?
Innerhalb eines Levels nicht, solange der Stapel nicht leer ist: Jede Aussage verlässt den Stapel in dem Moment, in dem sie gezogen wird. Bei über 120 Aussagen pro Level und rund 30 Karten in einer normalen Partie reicht ein Level für etwa vier Abende und alle drei zusammen für rund zwölf. Tippt dieselbe Gruppe auf Nochmal, bleibt abgezogen, was heute schon dran war, auch zwei Partien hintereinander kollidieren also nicht. Geht ein Level wirklich leer, sagt das Spiel ausdrücklich Bescheid und mischt neu.
Wie spielt man Ich hab noch nie zu zweit?
Genauso wie in der Gruppe, eine eigene Seite braucht es nicht: zwei Namen eintragen und starten. Für ein Paar oder zwei Leute in der WG passen Freunde oder Späte Runde mit 5 Leben, dann dauert eine Partie etwa zehn Minuten. Beide schauen auf dasselbe Display, tippen gleichzeitig auf ihren Namen und werten die Karte gemeinsam; sobald eine Person bei null ist, kommt der Rückblick. Die drei Tausche gehören auch zu zweit der Runde gemeinsam.
Wie sorgt man dafür, dass Ich hab noch nie nicht einschläft?
Zwei Dinge: keine Spielleitung bestimmen und nicht gleich im schärfsten Level anfangen. Die Statuszeile zeigt dauerhaft, bei welcher Karte ihr seid, wie viele noch im Spiel sind und was als Nächstes zu tun ist - das spart die dreißig Sekunden, in denen eine Runde sonst verstummt. Die ersten drei Karten sind immer Aufwärmer, sodass alle einmal gesprochen haben, bevor es losgeht. Und wenn eine Aussage niemanden abholt, lieber sofort tauschen, statt die Runde warten zu lassen.

Nur zur Unterhaltung · Keine einzige Trinkaufgabe · Jede und jeder darf tauschen und muss nie etwas zugeben

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-05 · Nur auf diesem Gerät gespeichert