Stille Reihe

Stille Reihe online spielen: Du und deine Computer-Mitspieler haltet Zahlenkarten von 1 bis 100 und legt sie ohne ein Wort in aufsteigender Reihenfolge ab. Zehn Level, gemeinsame Leben, jeder Fehler kostet.

1 Spieler (mit 1–3 Computer-Mitspielern)Karten-TabletopKein Download · Keine Anmeldung

So wird gespielt

  1. Wie startet man ein Level?: Halte den runden Knopf in der Mitte gedrückt, bis sich der Ring füllt, und lass dann los – jetzt ist das ganze Team im Spiel. Ein kurzes Antippen reicht nicht. Nach einem Fehler, nach dem Aufdecken oder einer Pause hältst du den Knopf erneut gedrückt.
  2. Wer ist dran beim Kartenspiel ohne Sprechen?: Es gibt keine Reihenfolge. Du darfst deine niedrigste Karte jederzeit legen, deine Computer-Mitspieler spielen nach ihrem eigenen Takt. Die große Karte in der Mitte ist die aktuell höchste, das Sitz-Schild zeigt, wer sie gelegt hat, und darunter steht, wie viele Karten das Team noch hält.
  3. Woran merkt man, wann man legen soll?: Vergleiche deine niedrigste Karte mit der höchsten Karte auf dem Tisch und schau, wie viele Karten noch im Spiel sind: Je größer der Abstand und je weniger Karten übrig, desto länger solltest du warten. Hebt sich die Rückseite einer Mitspieler-Karte, legt er gleich; sein Schild zeigt, ob er schnell, ruhig oder langsam spielt.
  4. Was passiert, wenn jemand zu hoch legt?: Hält noch irgendwer eine niedrigere Karte, ist das ein Fehler: Das Team verliert ein Leben, alle niedrigeren Karten werden aufgedeckt und abgeworfen, und eine Zeile nennt, wer gelegt hat und wer noch etwas auf der Hand hatte. Neu starten musst du nicht – Knopf wieder halten und das Level zu Ende spielen.
  5. Wie gewinnt man Stille Reihe?: Sind alle Hände leer, ist das Level geschafft; das Replay-Diagramm zeigt jede Karte auf einer Zeitachse, und man sieht, dass hohe Karten immer spät kommen. Level 2 und 6 bringen ein Aufdecken, Level 4 und 8 ein Leben. Schaffst du Level 10, hast du gewonnen; sind alle Leben weg, wird dein bestes Level gespeichert.

Regeln & Varianten

Die Karten: je eine Zahlenkarte von 1 bis 100, ohne Farben. Vor jedem Level wird neu gemischt, in Level L bekommen du und jeder Mitspieler L Karten – in Level 1 also eine, in Level 10 zehn. Deine Hand ist sortiert; von den Mitspielern siehst du nur Rückseiten und Anzahl.

Ablegen: Sobald das Team bereit ist, gibt es keine Reihenfolge mehr. Jeder darf jederzeit seine niedrigste Karte legen. Bei dir ist nur die niedrigste Karte antippbar; tippst du eine andere an, kommt der Hinweis, zuerst die niedrigste zu legen. Das Level ist geschafft, wenn alle Karten aufsteigend gelegt wurden.

Fehler: Wird eine Karte gelegt, während noch jemand eine niedrigere hält, verliert das Team genau ein Leben. Alle niedrigeren Karten werden aufgedeckt und abgeworfen, die gelegte Karte bleibt liegen. Danach macht ihr euch wieder bereit und spielt weiter. Bei null Leben ist sofort Schluss – auch wenn dieser Fehler gerade alle Hände geleert hat.

Aufdecken: eine Abstimmung im Team. Jeder Computer-Mitspieler stimmt zu, wenn seine niedrigste Karte nah genug an der höchsten Karte liegt. Stimmen alle zu, wirft jeder mit Karten seine niedrigste ab – ohne Lebensverlust, ein Aufdecken wird verbraucht. Lehnt einer ab, bleibt es erhalten, aber die Abstimmung ist gesperrt, bis die nächste Karte gelegt wird.

Level und Belohnungen: Eine Runde hat immer zehn Level. Du startest mit 3 Leben und 1 Aufdecken; nach Level 2 und 6 gibt es ein Aufdecken dazu, nach Level 4 und 8 ein Leben (maximal 5 Leben und 3 Aufdecken; Belohnungen über dem Limit verfallen). Unentschieden gibt es nicht.

Schwierigkeit und Teamgröße: Auf „Einsteiger“ machen die Computer-Mitspieler untereinander nie Fehler; „Standard“ und „Profi“ bringen zufälliges Zögern oder Ungeduld ins Spiel, „Profi“ noch stärker. Du wählst 1 bis 3 Mitspieler – je mehr, desto mehr Karten im Spiel und desto enger die Abstände zwischen den Zahlen.

Typische Anfängerfehler: Erstens nur auf die eigenen Karten schauen statt auf die Kartenzahl im Team – derselbe Abstand von 20 heißt bei 3 Restkarten meist „du bist dran“, bei 20 Restkarten liegt oft noch eine fremde Karte dazwischen. Zweitens zu lange warten: Legt ein Mitspieler inzwischen eine höhere Karte, zählt der Fehler trotzdem. Drittens zu früh aufdecken: In den ersten Leveln ist ein Fehler billig, das Aufdecken lohnt sich später mit vollen Händen mehr.

Am Tisch ohne App spielen: Wer keine passenden Karten hat, schreibt 1 bis 100 auf Zettel oder leere Karteikarten, mischt und spielt nach denselben Regeln – kein Wort, keine Handzeichen, wer glaubt, die niedrigste Karte zu haben, legt. Beliebte Hausregeln: Leben nach Spielerzahl festlegen, Aufdecken per Handzeichen (nur wenn alle die Hand heben) und für Anfänger nur die ersten 5 Level spielen.

Häufige Fragen

Wie funktioniert ein Kartenspiel ohne Sprechen mit Zahlen von 1 bis 100?
Jeder hält ein paar Zahlenkarten von 1 bis 100, und das Team muss alle Karten ohne ein Wort aufsteigend ablegen. Es gibt keine Reihenfolge: Wer glaubt, die niedrigste Karte zu haben, legt sie. Ist eine Karte zu hoch, verliert das Team ein Leben; nach zehn Leveln ist das Spiel gewonnen.
Stille Reihe Tipps: Hilft es, Sekunden zu zählen?
Sekunden zählen klappt selten, weil jeder Mitspieler einen anderen Takt hat und sich die Abstände nach jeder Karte ändern. Besser: Schätze, wie weit deine Karte von der höchsten auf dem Tisch entfernt ist und wie viele Karten noch im Spiel sind. Achte außerdem auf eine sich hebende Kartenrückseite – das Zeichen, dass ein Mitspieler gleich legt.
Wann sollte man beim kooperativen Kartenspiel aufdecken?
Aufdecken lohnt sich, wenn die niedrigen Karten aller Spieler dicht beieinander liegen und jede Karte zum Zusammenstoß führen kann. Stimmen alle zu, wirft jeder seine niedrigste Karte ab, ohne ein Leben zu verlieren. Da es nur 1 bis 3 davon gibt, hebt man sie am besten für die späteren Level mit vielen Karten auf; eine Ablehnung kostet nichts, sperrt aber bis zur nächsten gelegten Karte.
Welches kooperative Kartenspiel kann man allein spielen?
Stille Reihe spielst du hier allein mit ein bis drei Computer-Mitspielern, also im Team zu zweit bis zu viert. Auf „Einsteiger“ machen die Computer untereinander keine Fehler, jeder Fehler hängt an deinem Timing; auf „Standard“ und „Profi“ zögern oder drängeln sie zufällig und stoßen manchmal selbst zusammen – das fühlt sich an wie mit echten Leuten.
Kartenspiel ohne Reden selber machen: Wie spielt man es auf einer Party?
Schreib die Zahlen 1 bis 100 auf Zettel oder leere Karteikarten, misch gut durch, und die Regeln bleiben gleich. In Level 1 bekommt jeder 1 Karte, in Level 2 zwei und so weiter; Reden und Handzeichen sind verboten, jeder Fehler kostet das Team ein Leben. Legt die Leben nach Spielerzahl fest und startet mit den ersten 5 Leveln – zum Üben geht es auch allein im Browser.
Wird Stille Reihe mit mehr Mitspielern schwerer?
Meistens ja. Alle bekommen gleich viele Karten, also verdoppelt sich die Kartenzahl im Spiel, wenn du von einem auf drei Mitspieler gehst, und die Abstände zwischen den Zahlen werden enger. Starte mit ein oder zwei Mitspielern auf „Einsteiger“ und erhöhe dann Teamgröße oder Schwierigkeit.

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-29 · Nur auf diesem Gerät gespeichert