Präsident

Präsident (Arschloch) kostenlos online spielen: du gegen drei Computer. Wer zuerst alle Karten los ist, wird Präsident – in der nächsten Runde muss der Bettler ihm seine besten Karten geben. Drei Regelsätze, Revolution und 8-Stopp auf einer Karte erklärt.

1 Spieler (gegen 3 Computer)KartenklassikerKein Download · Keine Anmeldung

TischregelnRevolution

  1. Gleich viele Karten, höherer Wert; die 2 ist am höchsten
  2. Bettler gibt dem Präsidenten 2 beste Karten, Bürger dem Minister 1
  3. Vierling = Revolution: Niedrig schlägt hoch
  4. Platz 1–4 bringt 3 / 2 / 1 / 0 Punkte
Regeln
Computer
Länge

Du gegen drei Computer · ohne Münzen, ohne Einsatz

So wird gespielt

  1. Präsident starten und den Regelsatz wählen: Die Seite öffnet direkt den Startbildschirm: oben die Karte „Tischregeln“ mit vier Zeilen, darunter drei Reihen zum Antippen – Regeln (Klassisch / Revolution / Hausregeln), Computer (Normal / Stark) und Länge (3 / 5 / 7 Runden). Wählst du etwas anderes, schreibt sich die Regelkarte sofort für diesen Tisch um. Mit „Partie starten“ werden alle 52 Karten einzeln an vier Spieler verteilt; ein Tipp überspringt das Geben. Die erste Runde eröffnet, wer die Kreuz 3 hat.
  2. Karten ausspielen – und warum ein Zug nicht geht: Tipp eine Karte an, um sie zu wählen: Sie hebt sich und bekommt einen blauen Rahmen; beim Nachziehen werden Karten abgedunkelt, die nicht stechen. Geht ein Zug nicht, bleibt „Ausspielen“ grau und die Statuszeile sagt warum: „Zusammen gespielte Karten brauchen denselben Wert“, „Spiel 2 Karten, so viele wie zuletzt“, „Du brauchst etwas Höheres als 9“. Kannst oder willst du nicht stechen, tippst du auf „Passen“; wer ausspielt, darf nicht passen. „Tipp“ wählt nur eine gültige Kombination aus und wechselt bei jedem Antippen zur nächsten – gespielt wird nie automatisch.
  3. Plätze und Kartentausch bei Präsident: Wer zuerst fertig ist, wird Präsident, dann folgen Minister und Bürger; wer zuletzt noch Karten hat, ist Bettler. Die Plätze bringen 3 / 2 / 1 / 0 Punkte. Ab der zweiten Runde wird zuerst getauscht: Der Bettler gibt seine 2 höchsten Karten an den Präsidenten, der Bürger seine höchste an den Minister; danach gibt der Präsident 2 beliebige Karten an den Bettler zurück und der Minister 1 an den Bürger, und der Bettler spielt aus. Bist du oben, wählst du selbst, was du zurückgibst – bist du unten, siehst du genau, welche Karten dir genommen wurden.
  4. Wie gewinnt man eine Partie Präsident?: Eine Partie dauert 3, 5 oder 7 Runden. Am Ende jeder Runde erscheint an jedem Platz +3 / +2 / +1 / +0, und dein Punktestand zählt sofort hoch. Nach der letzten Runde gewinnen die meisten Punkte; bei Gleichstand entscheidet der bessere Platz in der letzten Runde. Jede Partie hat einen Spielcode wie P1151739204 – über „Link zur Partie kopieren“ im Menü kann jemand anders genau dieselben Karten spielen.

Regeln & Varianten

Grundregeln von Präsident: vier Spieler, ein Blatt mit 52 Karten ohne Joker, jeder bekommt 13. Gespielt wird reihum: Du → Rechts → Gegenüber → Links. Wer ausspielt, legt eine Einzelkarte, ein Paar, einen Drilling oder einen Vierling (immer gleicher Wert); jeder Nächste muss gleich viele Karten mit höherem Wert legen oder passen. Wer gepasst hat, darf im selben Stich später trotzdem wieder legen. Passen drei hintereinander, wird der Tisch abgeräumt und wer zuletzt gelegt hat, spielt neu aus.

Kartenwerte bei Präsident: von niedrig nach hoch 3 4 5 6 7 8 9 10 J Q K A 2 – die 2 ist am höchsten, die 3 am niedrigsten, die Farbe zählt nicht. Eine 9 schlägt also keine andere 9, Pik 9 sticht Herz 9 nicht. Auch die Anzahl muss stimmen: Einzelkarte nur auf Einzelkarte, Paar nur auf Paar – eine Bombe, die alles schlägt, gibt es nicht.

Plätze und Titel: Wer zuerst alle Karten los ist, wird Präsident, der Zweite Minister, der Dritte Bürger. Sobald der Dritte fertig ist, endet die Runde, und wer noch Karten hat, ist Bettler. Viele Runden nennen den letzten Platz „Arschloch“ – hier bleiben alle Titel neutral. Punkte pro Runde: Präsident 3, Minister 2, Bürger 1, Bettler 0, zusammen immer 6.

Kartentausch: Ab der zweiten Runde wird nach dem Geben nach den Plätzen der Vorrunde getauscht. Der Bettler gibt seine 2 höchsten Karten an den Präsidenten (bei gleichem Wert die höhere Farbe in der Folge Kreuz < Karo < Herz < Pik), der Bürger seine höchste an den Minister. Dann gibt der Präsident 2 beliebige Karten an den Bettler zurück und der Minister 1 an den Bürger – auch gerade erhaltene Karten. Danach spielt der Bettler der Vorrunde aus, als kleiner Ausgleich für den letzten Platz.

Revolution: In den Regelsätzen „Revolution“ und „Hausregeln“ dreht ein Vierling die Reihenfolge sofort komplett um – die 3 wird zur höchsten Karte, die 2 zur niedrigsten, und der Nächste muss den Vierling nach der neuen Reihenfolge schlagen. Ein weiterer Vierling dreht sie zurück (Konterrevolution). Die Revolution gilt nur für die laufende Runde. Solange sie aktiv ist, zeigt der Tisch ein „Revolution“-Abzeichen und der Hinweis sagt „Revolution: Niedrig schlägt hoch“.

8-Stopp und Sturz (Regelsatz Hausregeln): Beim 8-Stopp räumt jede gelegte 8 – einzeln oder als Paar – sofort den Tisch, und wer sie gelegt hat, spielt neu aus. Beim Sturz (japanisch Miyako-ochi) gilt: Wird der Präsident der Vorrunde nicht als Erster fertig, stürzt er in dem Moment, in dem ein anderer fertig wird, direkt zum Bettler und seine Karten verfallen. Beide Regeln stammen aus Daifugo, der japanischen Variante; im klassischen Regelsatz gilt keine davon und ein Vierling ist eine normale Kombination.

Präsident, Arschloch, Bettler und Big Two: Präsident heißt in Deutschland meist Arschloch oder Bettler, in Japan Daifugo oder Daihinmin, im Englischen auch Scum. Der Kern ist immer gleich: gleich viele, aber höhere Karten legen, wer zuerst fertig ist, steigt auf, und der Letzte muss in der nächsten Runde Karten abgeben. Vom verwandten Big Two unterscheidet es sich so: nur Kombinationen gleichen Werts von einer bis vier Karten, keine Straßen und Fünferkombinationen, die Farbe zählt nicht, und über den Kartentausch wirken die Plätze in die nächste Runde hinein.

Wie viele Spieler und wie lange: Am besten spielt man Präsident zu viert, gespielt wird aber mit drei bis sieben Leuten. Hier spielst du allein gegen drei Computer und musst niemanden zusammentrommeln. Eine Runde dauert meist ein bis zwei Minuten, eine Partie mit 5 Runden etwa zehn. Im Menü lässt sich das Tempo auf „Schnell“ stellen, und bist du fertig, springst du mit „Zum Rundenende springen“ vor. Der Spielstand wird in diesem Browser gespeichert – Tab zu, später weiterspielen.

Typische Hausregeln und Anfängerfehler: An vielen Tischen ist man nach dem Passen bis zum Abräumen raus – hier gilt die lockerere Regel, du darfst wieder legen. Manche spielen mit Jokern als beliebige Karte oder lassen bei gleichem Wert den Nächsten aussetzen; keiner der drei Regelsätze enthält das. Die häufigsten Fehler: gleichen Wert mit höherer Farbe schlagen wollen (die Farbe zählt nie), ein Paar zerreißen, um eine Einzelkarte zu stechen, und nach einer Revolution vergessen, dass die Reihenfolge umgedreht ist.

Tipps, um Präsident zu werden: Erstens sind 2er und Asse deine Karten, um das Ausspielen zurückzuholen – verschwende sie nicht früh auf kleine Karten. Zweitens erst einzelne kleine Karten und kleine Paare loswerden und gleiche Werte zum Schluss behalten. Drittens: Hast du einen Vierling und viele kleine Karten, macht eine Revolution dein Blatt plötzlich stark. Viertens behalte im Blick, wer nur noch ein, zwei Karten hat, und leg ihm nichts, was er stechen kann. Fünftens gib als Präsident deine zwei einsamsten kleinen Karten zurück, statt ein Paar zu zerreißen.

Häufige Fragen

Wie spielt man das Kartenspiel Präsident?
Präsident ist ein Ablegespiel für vier Spieler mit einem Blatt aus 52 Karten ohne Joker; jeder bekommt 13 Karten und will sie als Erster loswerden. Wer die Kreuz 3 hat, beginnt; danach legt jeder reihum gleich viele Karten mit höherem Wert oder passt. Passen alle anderen, wird der Tisch abgeräumt und wer zuletzt gelegt hat, spielt neu aus. Die 2 ist am höchsten, die 3 am niedrigsten, die Farbe zählt nicht. Die Reihenfolge beim Fertigwerden ergibt die Titel Präsident, Minister, Bürger und Bettler mit 3/2/1/0 Punkten.
Wie funktioniert der Kartentausch bei Arschloch bzw. Präsident?
Getauscht wird ab der zweiten Runde: Der Letzte (Bettler) gibt seine 2 höchsten Karten an den Präsidenten, der Vorletzte (Bürger) seine höchste an den Minister; bei gleichem Wert geht zuerst die höhere Farbe. Danach gibt der Präsident 2 beliebige Karten zurück und der Minister 1 – auch gerade erhaltene. Nach dem Tausch spielt der Bettler aus. Hier fliegen die Karten offen über den Tisch, und bist du unten, zeigt die Statusleiste bis zu deinem ersten Zug, welche Karten dir genommen wurden.
Was ist eine Revolution beim Kartenspiel Präsident?
Eine Revolution entsteht, wenn jemand einen Vierling legt: Die Reihenfolge der Kartenwerte dreht sich sofort um, die 3 wird zur höchsten und die 2 zur niedrigsten Karte, und der Nächste muss den Vierling nach der neuen Reihenfolge schlagen. Ein weiterer Vierling ist die Konterrevolution und stellt die normale Reihenfolge wieder her. Die Revolution gilt nur bis zum Ende der Runde. Hier ist sie in den Regelsätzen „Revolution“ und „Hausregeln“ aktiv; im klassischen Regelsatz ist ein Vierling eine normale Kombination.
Was sind die Daifugo-Regeln 8-Stopp und Miyako-ochi?
8-Stopp und Miyako-ochi sind die zwei bekanntesten Hausregeln aus Daifugo, der japanischen Variante von Präsident. 8-Stopp (8-giri): Sobald jemand eine 8 legt, egal ob einzeln oder als Paar, wird der Tisch sofort abgeräumt und derselbe Spieler spielt neu aus. Miyako-ochi (Sturz): Wird der Präsident der Vorrunde nicht als Erster fertig, stürzt er in dem Moment, in dem ein anderer fertig wird, direkt zum Bettler. Hier stecken beide im Regelsatz „Hausregeln“, und die Regelkarte auf dem Startbildschirm zeigt, was an diesem Tisch gilt.
Ist Präsident dasselbe wie Arschloch oder Bettler?
Ja – Präsident, Arschloch, Bettler, Scum und Daifugo sind Namen für dasselbe Ablegespiel: gleich viele, aber höhere Karten legen, als Erster fertig werden, um oben zu landen, und vor der nächsten Runde Karten zwischen oben und unten tauschen. Der derbe Name stammt aus Schulhof- und WG-Runden. Diese Version nutzt neutrale Titel – Präsident, Minister, Bürger und Bettler – und sonst die üblichen Regeln. Anders als Big Two kennt Präsident keine Straßen oder Fünferkombinationen, und die Farbe zählt nie.
Arschloch Kartenspiel Strategie: Wie wird man Präsident?
Die wichtigste Strategie: 2er und Asse aufheben, um das Ausspielen zurückzuholen, und einzelne kleine Karten früh loswerden. Setz keine 2 am Rundenanfang auf eine kleine Einzelkarte, halte Paare und Drillinge zusammen, und hast du einen Vierling bei schwachem Blatt, macht eine Revolution aus deinen kleinen Karten Gewinner. Achte auf Spieler mit nur noch ein, zwei Karten und spiel ihnen nichts zu, was sie stechen können. Als Präsident gibst du deine einsamsten kleinen Karten zurück.
Wie viele Spieler braucht man für Präsident?
Präsident spielt man meist zu viert mit einem Blatt aus 52 Karten, es geht aber mit drei bis sieben Spielern – es ändert sich nur die Zahl der mittleren Titel. Zu dritt gibt es nur Präsident, Bürger und Bettler, getauscht wird nur zwischen oben und unten. Ab fünf Spielern zählen alle zwischen Minister und den letzten beiden als Bürger und tauschen nicht; die letzten beiden geben an Minister und Präsident ab. Mit mehr Spielern hat jeder weniger Karten und die Runde geht schneller. Hier gibt es immer vier Plätze: du gegen drei Computer.
Welche Kartenspiele kann man zu viert mit normalen Karten spielen?
Mit einem normalen Blatt aus 52 Karten eignen sich zu viert vor allem Präsident, Hearts, Spades, Big Two und Rommé. Präsident ist am schnellsten gelernt: Die einzige Regel zum Stechen lautet „gleich viele Karten, höherer Wert“, eine Runde dauert ein, zwei Minuten, und durch den Kartentausch zählt jeder Platz. Auf dieser Seite spielst du Präsident allein gegen drei Computer, wahlweise in der Stufe Normal oder Stark.

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-09 · Nur auf diesem Gerät gespeichert