Slapjack
Die Karten decken sich selbst auf – klatsch auf jeden Buben und schnapp dir den ganzen Stapel, wer daneben haut, zahlt eine Karte. Nach 12 Buben gewinnt der größere Stapel: gegen den Computer in 3 Stufen oder zu zweit an einem Handy.
So wird gespielt
- Gegner und Stufe wählen, dann auf „Start“ tippen: Wähle „Computer“ oder „Zu zweit“. Der Computer hat drei Stufen, jede Kachel zeigt seine Reaktionszeit: Leicht klatscht nach etwa 0,75–1,15 Sekunden, Normal nach etwa 0,52–0,82 Sekunden, Profi nach etwa 0,38–0,60 Sekunden. Leicht ist vorausgewählt – du kannst also sofort auf „Start“ tippen.
- Austeilen und 3·2·1 abwarten – dann decken sich die Karten selbst auf: Ein Blatt mit 52 Karten wird abwechselnd auf zwei verdeckte Stapel zu je 26 Karten verteilt. Nach dem Countdown legen beide Stapel im Takt abwechselnd eine Karte in die Mitte: auf Leicht alle 1,1 Sekunden, auf Profi alle 0,8 Sekunden. Eine Ecke auf der obersten Karte zeigt, wer sie aufgedeckt hat, kleine Pfeile zeigen, woher die nächste kommt.
- Nur auf Buben achten – sofort aufs Klatschfeld hauen: Ist die oberste Karte ein Bube, blitzt in der Mitte ein goldener Kranz auf und ein goldener Bogen läuft rund um die Karte ab – das ist dein Signal. Das ganze Klatschfeld zählt, und zwar im Moment, in dem dein Finger landet. Triffst du, fliegt der Stapel zu dir, das Feld zeigt deine Zeit in Millisekunden und neben deiner Kartenzahl springt +N auf.
- Nicht von Dame und König täuschen lassen – Fehlklatscher kosten eine Karte: Klatschst du auf eine Karte, die kein Bube ist, geht die oberste Karte deines Stapels an den Gegner, die Statuszeile meldet „Kein Bube (sondern Q) · 1 Karte“ und du bist 0,4 Sekunden gesperrt. Ist der Computer schneller, wird dein Klatscher als „zu spät“ mit Millisekunden angezeigt – ohne Strafe. Klatscht 3 Sekunden lang niemand, deckt die nächste Karte den Buben zu.
- Nach 12 Buben gewinnt der größere Stapel – dann neue Runde: Nach dem 12. Buben ist Schluss; wer vorher keine Karten mehr hat, bekommt noch eine letzte Chance. Die Ergebniskarte zeigt Kartenstand, gewonnene Buben, schnellste und durchschnittliche Reaktion sowie Fehlklatscher; knackst du deine Bestzeit, leuchtet sofort „Neuer Rekord“ auf. „Noch eine Runde“ mischt neu, „Spiel-Link kopieren“ lässt Freunde genau dieselbe Verteilung spielen.
Regeln & Varianten
Slapjack ist ein Reaktionsspiel mit Karten und oft das allererste Kartenspiel, das Kinder lernen – und das Klatschspiel, das man auf jeder Party in einer Minute erklärt hat. Gespielt wird mit einem normalen Blatt aus 52 Karten ohne Joker, abwechselnd auf zwei verdeckte Stapel zu je 26 Karten verteilt. Niemand schaut in seine Karten – es zählen nur Augen und Hand.
Reihum deckt jeder die oberste Karte seines Stapels auf und legt sie auf den Stapel in der Mitte. Geklatscht werden darf nur auf eine Karte: den Buben. Wer zuerst die Hand auf einen Buben schlägt, kassiert den ganzen Mittelstapel und schiebt ihn unter den eigenen Stapel. Hier deckt das Spiel für beide Seiten im festen Takt auf, du klatschst nur – Streit über Spicken oder zu langsames Aufdecken gibt es also nicht.
Die größte Falle ist der Fehlklatscher: Wer auf etwas anderes als einen Buben haut, gibt die oberste Karte seines Stapels an den Gegner ab. Hier sperrt ein Fehlklatscher außerdem 0,4 Sekunden lang, Klatscher in dieser Zeit zählen nicht. Blindes Dauerhauen lohnt sich nicht: In über tausend simulierten Runden mit einem Klatscher alle 0,2 Sekunden hat diese Taktik am Ende alle Karten verschenkt.
Landen zwei Hände fast gleichzeitig auf demselben Buben, gewinnt der frühere Druck – auf die Millisekunde genau. Der spätere Klatscher wird als „zu spät“ mit der Differenz in Millisekunden angezeigt und kostet nichts. Klatscht 3 Sekunden lang niemand auf einen Buben, deckt ihn die nächste Karte zu; dieser Bube gilt als nicht geholt und zählt trotzdem zu den 12.
Klassisches Slapjack läuft, bis einer alle 52 Karten hat – das kann ewig dauern. Diese Version hat deshalb zwei Schlussregeln. Erstens ein Limit: Nach dem 12. Buben gewinnt, wer mehr Karten hat. Zweitens eine letzte Chance: Wer keine Karten mehr hat, ist noch nicht raus – klatschst du den nächsten Buben, holst du den Stapel und bist zurück; schnappt ihn der Gegner oder klatschst du daneben, bist du raus. Laut 1000 simulierten Runden dauert eine Partie im Schnitt 70–84 Sekunden, auf höheren Stufen etwas länger.
Der Computer hat drei Stufen, die sich nur in Tempo und Treffsicherheit unterscheiden: Leicht reagiert nach etwa 0,75–1,15 Sekunden und verpasst ab und zu einen Buben, Normal nach etwa 0,52–0,82 Sekunden, Profi nach etwa 0,38–0,60 Sekunden und verpasst fast nie. Auch der Computer zuckt mal bei Dame oder König und klatscht daneben – die Strafkarte wandert dann zu dir. Er sieht immer nur die gerade aufgedeckte Karte und schaut in keinen Stapel.
Drei Tipps: Erkenne den Buben an der Form seines Buchstabens, nicht an der Farbe. Dame und König sind ebenfalls Bildkarten mit großem Buchstaben und täuschen die Hand am leichtesten – lieber einen halben Takt langsamer als ein Fehlklatscher. Und während der letzten Chance kann jede Karte deines Gegners die Wende bringen, also Blick auf die Mitte. Die Ergebniskarte speichert schnellste und durchschnittliche Reaktion, so siehst du nach ein paar Runden, wie du schneller wirst.
Slapjack oder Egyptian Ratscrew? Bei Egyptian Ratscrew darf man zusätzlich auf Paare und „Sandwiches“ (zwei gleiche Werte mit einer Karte dazwischen) klatschen, und Bildkarten fordern den Gegner heraus – deutlich verzwickter. Manche Familien lassen beim Fehlklatscher auch jedem Mitspieler eine Karte zahlen. Hier gilt die Grundregel „nur auf Buben“: Zu zweit legt ihr ein Handy flach zwischen euch, die obere Bildschirmhälfte steht für das Gegenüber auf dem Kopf und jeder hat sein eigenes Klatschfeld. Jede Runde hat einen Spielcode (z. B. A1-1K9Z4Q: Computer auf Leicht), den du als Link teilen kannst.
Häufige Fragen
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-09 · Nur auf diesem Gerät gespeichert