Würdest du eher

Karte vorlesen, 3-2-1 zählen und alle heben gleichzeitig die Hand: links für A, rechts für B - auf Wunsch mit Stimmenzählung

2-12 SpielerPartykartenKein Download · Keine Anmeldung
Stapel
Karten
Spieler
Ohne
nur zum Zählen
Neue Karten übrig 172 / 172

So wird gespielt

  1. Auf Los tippen - Spielerzahl ist optional: Stapel wählen (Für alle oder Beste Freunde) und Länge (5, 10 oder 20 Karten), dann auf Los tippen - die erste Karte wird sofort aufgedeckt. Die Spielerzahl brauchst du nur, wenn ihr Stimmen zählen wollt.
  2. Vorlesen und bei 3-2-1 die Hand heben: Wer das Handy hat, liest die Karte vor: „Würdest du eher A oder B?“ Dann auf „3·2·1 Hand hoch“ tippen. Sobald der Bildschirm „Hoch!“ zeigt, heben alle gleichzeitig eine Hand - links für A, rechts für B. Wer zögert, muss trotzdem eine Hand heben.
  3. Zählen und ausdiskutieren: Tipp an, wie viele A gewählt haben: Du siehst den Spaltbalken, den Zoff-Wert und welche Seite zuerst begründen muss. Oder du lässt das Zählen weg und gibst das Handy nach links weiter. Am Ende zeigt die Auswertung die umstrittenste und die eindeutigste Karte des Abends.

Regeln & Varianten

Würdest du eher hat eigentlich nur eine Regel: Jemand liest „Würdest du eher A oder B?“ vor, und alle müssen sich entscheiden. Hier übernimmt der Bildschirm den Countdown, damit alle im selben Moment zeigen: Bei „Hoch!“ hebst du die linke Hand für A oder die rechte für B. So kann niemand erst gucken und dann mitziehen.

Jeder muss eine Seite wählen. Enthaltung gibt es bei Würdest du eher nicht - genau das macht den Reiz aus. Will wirklich niemand eine Frage beantworten, tippt vor dem Countdown auf „Andere Karte“. Getauschte Karten zählen nicht zur Spiellänge. Sind die Hände oben, ist die Karte gesetzt.

Stimmen zählen ist freiwillig. Ihr könnt eine ganze Runde ohne Spielerzahl spielen - Hände anschauen, lachen, streiten, weiter. Wer Zahlen will, tippt nach dem Handzeichen auf „Zählen“: Beim ersten Mal fragt das Spiel nach der Gruppengröße (2-12), danach tippst du nur noch an, wie viele A gewählt haben. Vertippt? Mit „Korrigieren“ änderst du die Zahl, pro Karte zählt nur ein Eintrag.

So wird der Zoff-Wert berechnet: kleinere Seite geteilt durch Gruppengröße mal 200. 0 heißt alle waren sich einig, 100 heißt genau 50:50. Ein leuchtender Riss läuft durch die Kartenmitte und wird heller, je gespaltener die Runde ist. Das Banner sagt euch, ob es „Einstimmig“, „Patt“ oder „Die m mit X begründen zuerst“ heißt - die kleinere Seite fängt immer an.

Nur zu zweit? Stell die Spielerzahl auf 2, dann wechselt das Spiel in den Gleiche-Wellenlänge-Modus: Gleiche Antworten bringen „Im Einklang +1“, verschiedene heißen „Ihr tickt anders“. Die Auswertung zeigt eure Übereinstimmung in Prozent - ideal für Paare, beste Freundinnen und WG-Mitbewohner.

Es gibt zwei Stapel. „Für alle“ passt für Familie, Kollegen und neue Bekanntschaften: Essen, Reisen, Superkräfte und Alltagsdilemmas. „Beste Freunde“ legt härtere Fragen zu Freundschaft und Privatsphäre drauf, die man nur Leuten stellt, die man gut kennt - etwa ob du lieber dein Handy zum Durchscrollen hergibst oder deinen Suchverlauf zeigst. Beide Stapel sind selbst geschrieben, ohne Trinkaufgaben, ohne Kommentare zu Aussehen, ohne Anzügliches und ohne Echtgeld-Wetten. Jede Runde beginnt mit drei lockeren Aufwärmkarten.

Wiederholen sich die Fragen? Innerhalb einer Runde nicht, bis der ganze Stapel durch ist - getauschte Karten gelten als gespielt. Der Startbildschirm zeigt, wie viele neue Karten im gewählten Stapel noch übrig sind; bereits gespielte rutschen in der nächsten Runde nach hinten. Ist alles durch, wird neu gemischt und das Spiel sagt Bescheid.

Die Runde endet, wenn die gewählte Kartenzahl (5, 10 oder 20) erreicht ist, oder vorher über „Runde beenden“ im Menü. Die Auswertung sortiert nach Zoff: oben die umstrittenste Karte, dann die eindeutigste, dazu der Anteil einstimmiger Karten und eine Liste aller Karten mit Stimmen. „Nochmal spielen“ startet mit denselben Einstellungen und neuen Karten.

Beliebte Hausregeln (das Spiel erzwingt sie nicht): Die Minderheit bekommt 30 Sekunden Verteidigung, danach darf eine Person aus der Mehrheit wechseln; der Vorleser tippt vorher, wohin die Mehrheit geht, und bekommt bei Treffer einen Punkt; oder jeder darf die andere Seite nur mit einem einzigen Satz überzeugen. Wer eine Strafe will, nimmt etwas Harmloses wie eine passende Geschichte erzählen oder einen Filmspruch nachmachen.

Die drei häufigsten Anfängerfehler: zu früh die Hand heben - wartet auf „Hoch!“, sonst zieht jemand mit; nur halb zeigen - auch wer zögert, hebt eine Hand, sonst stimmt der Zoff-Wert nicht; und jede schwere Frage überspringen - die härteste Karte ist meist die lustigste.

Beispiel mit 5 Leuten: Karte 1, „nur noch Süßes oder nur noch Salziges“ - drei heben links, zwei rechts, die zwei mit B begründen zuerst, Zoff-Wert 80. Karte 2 wird einmal getauscht und ohne Zählen gespielt. Karten 3 bis 5 sind einstimmig, bei Karte 5 gibt es das Abzeichen „Im Einklang ×3“. Ergebnis: 75 % einstimmig, und Karte 1 war die umstrittenste des Abends.

Häufige Fragen

Wie spielt man Würdest du eher?
Eine Person liest „Würdest du eher A oder B?“ vor, nach 3-2-1 heben alle gleichzeitig die Hand - links für A, rechts für B. Hier geht das ohne Anmeldung direkt im Browser, eine Spielerzahl brauchst du nicht. Wer mag, tippt an, wie viele A gewählt haben, und bekommt den Zoff-Wert plus die Info, welche Seite zuerst begründen muss. Nach 5, 10 oder 20 Karten siehst du die umstrittenste Karte der Runde.
Was sind gute Würdest-du-eher-Fragen für Freunde?
Nimm den Stapel „Beste Freunde“: Zusätzlich zu den Alltagsfragen kommen härtere Dilemmas zu Freundschaft und Privatsphäre dazu, etwa ob du lieber jemanden durch dein Handy scrollen lässt oder ihm deinen Suchverlauf zeigst. Alle Fragen sind selbst geschrieben, ohne Trinkaufgaben und ohne Anzügliches, und jede Karte lässt sich vor dem Countdown tauschen.
Welche Würdest-du-eher-Fragen eignen sich für Kinder und Familie?
Der Stapel „Für alle“ ist für gemischte Altersgruppen gedacht: Essen, Urlaub, Superkräfte und alberne Alltagsfragen wie „nur noch Süßes oder nur noch Salziges“. Erwachsenenthemen gibt es dort nicht. Jede Runde beginnt mit drei lockeren Aufwärmkarten, und jede Karte kannst du tauschen, bevor die Hände hochgehen.
Welche Würdest-du-eher-Fragen passen für Paare?
Am besten der Stapel „Beste Freunde“ mit Spielerzahl 2: Dann zeigt jede Karte „Im Einklang +1“ oder „Ihr tickt anders“, und am Ende steht eure Übereinstimmung in Prozent. Fragen, die gerade nicht passen, tauschst du mit „Andere Karte“ - jederzeit, solange die Hände noch unten sind.
Wie viele Spieler braucht man für Würdest du eher?
Zwei reichen, am lustigsten wird es mit 4 bis 8. Zu zweit wechselt das Spiel in den Einklang-Modus mit Übereinstimmung in Prozent. Stimmen zählen geht bis 12 Personen - größere Gruppen spielen einfach ohne Zählen, nur mit Countdown und Handzeichen.
Welche Würdest-du-eher-Fragen eignen sich zum Kennenlernen im Team?
Für Teamabende und neue Gruppen ist „Für alle“ die sichere Wahl: Essen, Reisen, Superkräfte und Alltag, nichts Privates, kein Aussehen, kein Alkohol. Die ersten drei Karten sind immer lockere Aufwärmfragen. 5 Karten taugen als kurzer Eisbrecher, 10 oder 20 als eigener Programmpunkt. Bei mehr als 12 Leuten einfach ohne Zählen spielen.
Was passiert bei Würdest du eher bei Gleichstand?
Ein 50:50 ist ein „Patt“ mit Zoff-Wert 100: Jede Seite schickt eine Person vor, um die andere zu überzeugen, und beim ersten Patt der Runde gibt es das Abzeichen „Erstes 50:50“. Wählen alle dasselbe, ist es „Einstimmig“ mit Zoff-Wert 0, und das Spiel fragt, wer trotzdem für die andere Seite argumentieren kann. Stechen oder Losen gibt es nicht - ein Patt ist die beste Karte zum Streiten.
Welche Strafen gibt es bei Würdest du eher?
Würdest du eher hat keine Gewinner und Verlierer, nur gleiche und verschiedene Antworten - Strafen sind reine Absprache. Wenn ihr welche wollt, bleibt bei harmlosen Aufgaben ohne Alkohol: Die Minderheit versucht die Mehrheit mit einem Satz umzustimmen, erzählt eine passende wahre Geschichte oder spricht einen Filmspruch nach. Das Spiel selbst gibt nur vor, wer zuerst begründet.
Ist Würdest du eher dasselbe wie Would You Rather oder Entweder oder?
Ja, im Kern schon: Würdest du eher ist die deutsche Version von Would You Rather, oft auch „Was würdest du lieber“ genannt, und verwandt mit dem schnelleren Entweder-oder-Spiel. Man bekommt zwei gleich schwere Optionen, muss sich für eine entscheiden und dann begründen. Hier kommen Countdown mit gleichzeitigem Handzeichen, optionales Zählen, Zoff-Wert und Auswertung dazu.

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-08 · Nur auf diesem Gerät gespeichert