Stirnraten

Handy quer an die Stirn, Bildschirm nach außen: Alle erklären, du rätst - Kopf runter heißt erraten, Kopf hoch heißt passen, und nach jeder Runde lässt sich jede Wertung noch drehen

1-10 SpielerWort- und RollenkartenKein Download · Keine Anmeldung

Stirnraten

3 Spieler · 60s · Gemischt · Alle · 286 Karten

Spieler3/10
Rundenlänge
Runden pro Person
Paket
Stufe

286 Karten bereit

So wird gespielt

  1. Spieler eintragen, Rundenlänge und Paket wählen: Drei Spieler sind vorbelegt; Namen eintippen oder leer lassen (dann heißen sie Spieler 1, Spieler 2 …). Danach die Rundenlänge (30, 60, 90 Sekunden oder ohne Zeit), die Runden pro Person (1 bis 3), ein Paket (Gemischt, Alltagsdinge, Tiere & Pflanzen, Berufe & Rollen, Orte, Essen & Trinken) und eine Stufe (Kinder, Alle, Knifflig) wählen. Die Anzeige „N Karten“ zeigt laufend den echten Vorrat. Alles ist vorbelegt, du kannst also direkt auf „Start“ tippen.
  2. Handy übergeben und „Ich bin bereit“ tippen: Der Übergabe-Bildschirm zeigt, wer dran ist, die Rundennummer, was beim Erklären verboten ist und wie das Handy gehalten wird: quer an die Stirn, Bildschirm nach außen, nicht selbst draufschauen. „Ich bin bereit“ fragt nach dem Bewegungssensor und schaltet auf Vollbild; lehnst du ab, geht alles genauso per Tippen auf die obere oder untere Bildschirmhälfte.
  3. Kopf runter für erraten, hoch für passen, dann korrigieren: Einmal kurz nicken (oder unten tippen), dann läuft das 3-2-1 und der erste Begriff klappt auf. Die anderen erklären, du rufst Vorschläge: erraten = Kopf runter oder untere Hälfte tippen, passen = Kopf hoch oder obere Hälfte tippen. Ist die Zeit um, zählt die Karte auf dem Bildschirm nicht mehr. Im Rückblick drehst du mit einem Tipp jede Wertung um und gibst das Handy an die nächste Person weiter.

Regeln & Varianten

Die Regeln von Stirnraten passen in einen Satz: Auf dem Bildschirm steht ein Begriff, den nur die Person mit dem Handy an der Stirn nicht sieht; alle anderen erklären ihn mit Worten; wer rät, nickt nach unten bei einem Treffer und kippt den Kopf nach oben zum Passen. Jeder erratene Begriff bringt 1 Punkt, Passen bringt 0 Punkte, kostet nichts und geht beliebig oft. Tippen und Kippen sind gleichwertig - die untere Hälfte ist Treffer, die obere Passen - und beide funktionieren ab der ersten Karte. Fehlt der Bewegungssensor oder wird der Zugriff abgelehnt, spielt ihr trotzdem die ganze Partie.

So läuft eine Partie: Gesamtrunden = Spieler × Runden pro Person, reihum nach Namensliste, bei drei Spielern mit je zwei Runden also 1 2 3 1 2 3. Jede Runde hat fünf Takte - Übergabe, Probekarte, 3-2-1-Countdown, gespielte Zeit und Rückblick. Die Probekarte zieht keinen Begriff und läuft ohne Uhr, sie ist nur ein Nicken zum Eingewöhnen. Der Countdown zählt nicht zur Rundenlänge; die Uhr startet, sobald der erste Begriff erscheint. Ein Tipp während des Countdowns überspringt ihn und zählt nie als Treffer.

Die Regel, die am häufigsten missverstanden wird: Nach jeder Wertung rückt sofort der nächste Begriff nach, in einer Runde mit Zeit liegt also immer genau eine ungewertete Karte auf dem Bildschirm. Wenn die Uhr auf null springt, verfällt sie - kein Punkt, kein Eintrag im Rückblick, und sie wandert auch nicht zurück in den Stapel, weil alle sie schon gesehen haben. Runden ohne Zeit enden nach der 10. Wertung, dort verfällt nichts.

Der Rückblick nach jeder Runde ist das Herzstück: Er listet jeden gewerteten Begriff mit ✓ oder – auf, ein Tipp auf eine Zeile dreht die Wertung um, und Rundenpunkte wie Gesamtstand ändern sich sofort mit. Der typische Streit - „Du hast doch das Wort gesagt!“ - lässt sich von keiner Software entscheiden, also entscheidet der Raum und korrigiert in zwei Sekunden statt neu zu starten. Wer den Rekord dieses Geräts für die gewählte Rundenlänge knackt, bekommt im Rückblick „Neuer Rekord“; eine Runde ganz ohne Passen gibt „Fehlerfrei“.

Paket und Stufe sind zwei unabhängige Regler. Das Paket bestimmt das Thema - Alltagsdinge, Tiere & Pflanzen, Berufe & Rollen, Orte, Essen & Trinken oder alle fünf gemischt. Die Stufe bestimmt, wie schwer ein Begriff zu erklären ist: Kinder sind greifbare Dinge, die man in einem Satz beschreibt, Alle sind Alltagswörter, Knifflig braucht Umwege. Alle Begriffe sind für diese Seite selbst geschrieben, ohne Markennamen und ohne Promis, und die Anzeige „N Karten“ ist der echte Vorrat eurer Kombination.

Was „keine Wiederholung“ genau heißt: Innerhalb eines Mischdurchgangs kommt kein Begriff zurück, egal ob erraten, gepasst oder verfallen. Beim Start meidet das Spiel außerdem Begriffe aus deinen letzten Partien auf diesem Gerät (bis zu 120 pro Paket); ist der Vorrat zu klein, fällt diese Schicht automatisch weg. Ist eine Kombination wirklich leer gespielt, sagt das Spiel Bescheid und mischt neu. Das Versprechen lautet also „keine Wiederholung pro Mischdurchgang“, nicht „nie eine Wiederholung“.

Wie das Kippen erkannt wird: Gemessen wird der Winkel des Bildschirms zum Horizont, deshalb ist es egal, wie du das Handy hältst und ob die Bildschirmdrehung gesperrt ist. Etwa 30° nach unten zählen als Treffer, etwa 40° nach oben als Passen - die Schwelle zum Passen ist absichtlich höher, damit kurzes Hochschauen beim Nachdenken keine Karte kostet. Nach jeder Wertung muss das Handy erst wieder gerade sein, bevor die nächste zählt; zusätzliche Auslöser innerhalb von 300 Millisekunden werden verschluckt.

Varianten und Hausregeln: Mit nur einem Spieler gibt es keine Rangliste, nur die Gesamtpunkte - ideal, wenn eine Gruppe ohne Namen reihum spielt. Eine schnelle Partie hat 30-Sekunden-Runden; für Kinder Stufe Kinder plus ohne Zeit, dann sind es 10 Karten pro Runde ohne Hetze. Schaltest du „Kippen wertet“ aus, wird nur noch getippt und kein Sensor mehr abgefragt. Beliebte Hausregeln: Wer einen Teil des Wortes sagt, dessen Karte verfällt (im Rückblick auf – drehen); nur ein Satz pro Erklärung; oder nur eine Person darf erklären.

Drei Fehler, die Anfänger Punkte kosten: Erstens reden alle gleichzeitig und fallen sich ins Wort, sodass die ratende Person nichts versteht - in großen Runden erklären ein, zwei Leute, der Rest ergänzt. Zweitens klebt man an einem Begriff, statt zu passen - Passen ist gratis, zehn Sekunden Festhängen kosten zwei andere Karten. Drittens ist vorher nicht geklärt, ob Synonyme zählen, etwa „Erdapfel“ statt „Kartoffel“ - macht es vor dem Start aus und korrigiert im Rückblick danach.

Speichern und Fortsetzen: Eine laufende Partie liegt als Ereignisprotokoll lokal im Browser. Nach Neuladen, App-Wechsel, Bildschirmsperre oder einem Anruf landest du auf dem Pausen-Bildschirm - mit den verbleibenden Sekunden, dem aktuellen Begriff, jeder Wertung dieser Runde und dem Gesamtstand. Von allein geht es aber nie weiter: Auf „Weiter“ tippen, einmal nicken, ein kurzes 2-1 läuft und die Runde geht weiter. Die Uhr nutzt eine monotone Zeitquelle, eine geänderte Systemzeit stört sie nicht.

Häufige Fragen

Wie funktioniert Stirnraten?
Eine Person hält das Handy quer an die Stirn, Bildschirm nach außen, und alle anderen erklären den Begriff, ohne ihn zu sagen. Bei einem Treffer Kopf runter oder unten tippen, zum Passen Kopf hoch oder oben tippen. Jeder Treffer ist ein Punkt, Passen kostet nichts, und die Karte, die beim Zeitende auf dem Bildschirm steht, zählt nicht. Alle kommen reihum dran, am Ende gewinnt die höchste Gesamtpunktzahl; bei Gleichstand teilt man sich den Platz.
Was ist der Unterschied zwischen Stirnraten und Scharade?
Beim Stirnraten wird erklärt, bei Scharade (Pantomime) stumm vorgespielt - das ist der eigentliche Unterschied. Beim Stirnraten darf man reden, nur nicht das Wort selbst, Teile davon, Buchstabieren oder eine direkte Übersetzung. Deshalb klappt es gut im Sitzen und in kleinen Runden und wird meist pro Person gezählt; Scharade ist lauter und wird meist in Teams gespielt. Beides gibt es auf dieser Seite mit einem einzigen Handy.
Welche Begriffe eignen sich für Stirnraten?
Am besten greifbare Begriffe, die man gut beschreiben kann: Alltagsdinge (Zahnbürste, Regenschirm), Tiere & Pflanzen (Giraffe, Sonnenblume), Berufe & Rollen (Feuerwehrfrau, Paketbote), Orte (Kino, Wochenmarkt) und Essen & Trinken. Genau diese fünf Pakete sind hier eingebaut, jeweils in Kinder, Alle und Knifflig geteilt, plus „Gemischt“ aus allen fünf. Bei gemischtem Alter nimm Gemischt + Alle, bei kleinen Kindern die Stufe Kinder.
Mit wie vielen Personen spielt man Stirnraten am besten?
Drei bis acht sind ideal: eine Person rät, der Rest erklärt - je mehr erklären, desto schneller kommen Hinweise, aber ab acht dauert eine Runde reihum zu lange. Die Namensliste nimmt 1 bis 10 Spieler mit je 1 bis 3 Runden; mit nur einem Spieler gibt es keine Rangliste, dann reicht eine Gruppe das Handy einfach ohne Namen weiter. In großen Runden 30 Sekunden und eine Runde pro Person wählen, dann bleibt die Partie unter zehn Minuten.
Welche Tipps helfen beim Erklären für Stirnraten?
Erst die Kategorie, dann Details: „Ist ein Tier“, „kann man essen“, „ist ein Ort“ - das grenzt sofort ein. Zweitens lieber Zweck und Situation beschreiben als das Aussehen: „Die rufst du, wenn es brennt“ ist viel schneller als „trägt Rot“. Drittens konsequent passen, denn Passen kostet nichts, zehn Sekunden Festhängen aber zwei Karten. Und kein Teil des Wortes sagen - wenn doch, im Rückblick umdrehen.
Welche Stirnraten-Begriffe passen für Kinder?
Wähle die Stufe Kinder: Dort stehen greifbare Dinge und Tiere, die sich in einem Satz erklären lassen - Kinder ab etwa vier, fünf Jahren, die einer Beschreibung folgen können, können raten. Stell „ohne Zeit“ ein, dann endet jede Runde nach 10 Karten und niemand muss hetzen; am besten erklären die Erwachsenen und die Kinder raten. Wer selbst erklären will, muss den Begriff auf dem Bildschirm lesen können.
Was darf man beim Stirnraten nicht sagen?
Verboten sind das Wort selbst und jeder Teil davon, Buchstabieren und direkte Übersetzungen in eine andere Sprache - alles andere ist erlaubt. Bei „Regenschirm“ also weder „Regen“ noch „Schirm“. Rutscht es doch raus, dreht ihr die Karte im Rückblick nach der Runde auf –: Ein Tipp wechselt zwischen ✓ und –, Runden- und Gesamtpunkte passen sich sofort an, ein Neustart ist nicht nötig. Die verfallene Karte vom Zeitende steht nicht im Rückblick, weil sie nie gewertet wurde.
Wie lange dauert Stirnraten auf einer Betriebsfeier?
Eine Partie dauert ungefähr Spieler × Runden pro Person × Rundenlänge, plus ein paar Sekunden Übergabe und Korrektur zwischen den Runden. Sechs Leute mit je einer 60-Sekunden-Runde brauchen rund acht Minuten; mit 30-Sekunden-Runden ist es in vier Minuten erledigt. Für gemischte Teams empfiehlt sich Gemischt + Alle, dann steht niemand ratlos da. Auf dem Ergebnisbildschirm startet „Nochmal“ direkt die nächste Partie, diesmal beginnt die zweite Person.

Nur zur Unterhaltung · Was zählt, entscheidet die Runde selbst - im Rückblick lässt sich jede Wertung ändern

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-29 · Nur auf diesem Gerät gespeichert