Spider Solitär
Spider Solitär kostenlos online spielen: zwei Blatt, zehn Spalten, 104 Karten. Baue eine Folge von König bis Ass in einer Farbe, dann räumt sie sich von selbst ab - acht Sätze und die Partie ist gewonnen. Mit 1, 2 oder 4 Farben, unbegrenzt Zug zurück und Spielnummern zum Weitergeben
König bis Ass in einer Farbe legen - die Folge räumt sich selbst ab, acht Sätze gewinnen
So wird gespielt
- Was liegt zu Beginn einer Partie Spider Solitär auf dem Tisch?: Zwei Blatt, zusammen 104 Karten, werden in zehn Spalten ausgelegt: sechs Karten in den ersten vier Spalten, fünf in den übrigen sechs. Offen liegt nur die oberste Karte jeder Spalte, die 44 darunter sind verdeckt. Die restlichen 50 Karten warten im Talon, das reicht für genau fünf Durchgänge. Die acht leeren Felder oben sind die Ablagestapel - sind sie alle voll, ist gewonnen.
- 1, 2 oder 4 Farben - welche Stufe wähle ich bei Spider Solitär?: Die Farbstufe stellst du im Menü ein: Mit einer Farbe ist nur Pik im Spiel, mit zwei kommt Herz dazu, mit vier sind alle Farben dabei. Alle drei Stufen geben dieselben 104 Karten und verlangen dieselben acht Sätze, nur die Zahl der Farben ändert sich - und damit die Schwierigkeit. Fang mit einer Farbe an und steig auf, wenn der Ablauf sitzt. Beim Wechseln wird neu gegeben, und die Bilanz wird pro Stufe getrennt geführt.
- Wie bewege ich bei Spider Solitär die Karten?: Tipp auf eine Spalte: Die längste bewegliche Folge an ihrem oberen Ende wird aufgenommen, und jede Spalte, die sie nehmen kann, leuchtet auf. Ein zweiter Tipp auf eine leuchtende Spalte ist der Zug. Willst du weniger Karten mitnehmen, regelst du das mit den Tasten neben der Auswahl. Beim Ablegen zählt nur der Wert - jede Karte darf auf eine Karte, die genau einen Wert höher liegt, egal welche Farbe. Beim Mitnehmen mehrerer Karten ist es strenger: Sie müssen eine Folge in einer Farbe bilden, lückenlos abwärts.
- Wann gebe ich bei Spider Solitär eine neue Reihe?: Immer dann, wenn sich die zehn Spalten gegenseitig nichts mehr geben können. Ein Tipp auf den Talon legt auf jede Spalte eine offene Karte, verbraucht also zehn Karten; fünf Durchgänge hat eine Partie. Zwei Dinge musst du dabei wissen: Solange auch nur eine Spalte leer ist, wird nicht gegeben - erst eine Karte hineinlegen. Und das Geben zählt als Zug und lässt sich nicht zurücknehmen; die Zug-zurück-Historie endet am letzten Durchgang.
- Was hilft bei Spider Solitär, wenn nichts mehr geht?: In der Leiste sitzt "Tipp": Er nennt genau einen möglichen Zug, etwa die oberste Folge von Spalte 3 auf Spalte 7. Gibt es keinen, sagt er dir, dass nur noch Geben oder Zurücknehmen bleibt. "Rückgängig" ist bei normalen Zügen unbegrenzt und kostet nichts, du kommst damit bis zum letzten Durchgang zurück - nur das Geben selbst bleibt stehen.
- Wann ist eine Partie Spider Solitär gewonnen?: Sobald oben auf einer Spalte dreizehn Karten einer Farbe von König bis Ass stehen, wandert diese Folge von selbst auf einen Ablagestapel - ohne dein Zutun und ohne dass ein Zug gezählt wird. Sind alle acht Felder gefüllt, ist die Partie gewonnen. Punkte gibt es hier nicht: Die Auswertung zeigt Zeit, Züge, zurückgenommene Züge und abgeräumte Sätze.
Regeln & Varianten
Die Grundregeln von Spider Solitär: Gespielt wird mit zwei Blatt zu je 52 Karten ohne Joker, zusammen 104. Davon werden 54 in zehn Spalten ausgelegt - sechs in den ersten vier, fünf in den übrigen sechs -, und nur die oberste Karte jeder Spalte liegt offen; 44 Karten starten verdeckt. Die restlichen 50 gehen in den Talon und reichen für genau fünf Durchgänge. Ziel ist es, im Tableau acht vollständige Folgen von König bis Ass in jeweils einer Farbe zu bauen; jede fertige Folge wird sofort abgeräumt.
Ablegen und Mitnehmen sind bei Spider Solitär zwei verschiedene Regeln, und daran scheitert das Verständnis am häufigsten. Ablegen ist großzügig: Jede Karte darf auf eine Karte, die genau einen Wert höher liegt, die Farbe spielt keine Rolle. Mitnehmen ist streng: Mehrere Karten wandern nur gemeinsam, wenn sie eine lückenlos absteigende Folge in einer einzigen Farbe bilden. Ein Stapel, den du bauen durftest, ist also nicht automatisch ein Stapel, den du bewegen darfst.
Die leere Spalte bei Spider Solitär: Dorthin darf jede Karte und jede tragbare Folge, unabhängig von Wert und Farbe - anders als bei Klondike, wo nur ein König in eine leere Spalte kommt. Damit ist die leere Spalte das Wertvollste auf dem Tisch, denn sie ist der einzige Ort, an dem sich ein gemischter Stapel auseinandernehmen und neu sortieren lässt. Sie hat aber einen Preis: Solange irgendeine Spalte leer ist, verweigert der Talon das Geben. Das ist die Regel und kein Fehler im Programm.
Geben bei Spider Solitär: Ein Tipp auf den Talon legt auf jede der zehn Spalten eine offene Karte, verbraucht zehn Karten und ist fünfmal pro Partie möglich. Die neue Reihe landet unter Umständen genau auf der leeren Spalte, die du dir gerade erarbeitet hast - das ist der Preis der Regel. Das Geben zählt als ein Zug und lässt sich nicht zurücknehmen: Die Zug-zurück-Historie wird bei jedem Durchgang versiegelt, und zurück geht es nur über einen Neustart derselben Spielnummer.
Automatisches Abräumen und automatisches Aufdecken: Stehen oben auf einer Spalte dreizehn Karten einer Farbe von König bis Ass, verschiebt das Spiel diese Folge sofort auf den nächsten freien Ablagestapel - ohne Zutun und ohne zusätzlichen Zug. Wird dabei eine verdeckte Karte frei, dreht sie sich unmittelbar um. Zurückgenommen wird die Partie aus ihrer Spielnummer heraus neu abgespielt, deshalb rollen Aufdecken und Abräumen zusammen mit dem jeweiligen Zug zurück.
Die drei Farbstufen: Mit einer Farbe ist nur Pik im Spiel, mit zwei kommt Herz dazu, mit vier sind alle vier Farben dabei. Alle drei Stufen geben 104 Karten und verlangen acht Sätze, nur die Zahl der Farben unterscheidet sie. Je mehr Farben, desto kürzer die Folgen, die am Stück wandern, und desto steiler die Schwierigkeit. Anfänger starten mit einer Farbe, bis der Rhythmus aus "erst verdeckte Karten freilegen, dann eine Spalte leerräumen" sitzt. Die Bilanz wird pro Stufe getrennt geführt.
Strategie für Spider Solitär, die wirklich etwas bringt: Erstens, bevorzuge den Zug, der eine verdeckte Karte umdreht - Information ist mehr wert als ein aufgeräumter Tisch. Zweitens, sammle eine Farbe so früh wie möglich in einer Spalte, denn ein gemischter Stapel muss ohnehin irgendwann auseinandergenommen werden, und später wird das teurer. Drittens, gib eine leere Spalte nicht leichtfertig her: Sie ist die einzige Werkstatt für gemischte Stapel - und blockiert zugleich das Geben, solange sie leer bleibt. Viertens, räum den Tisch auf, bevor du gibst, denn die neue Reihe deckt jede Spalte zu. Fünftens, Zurücknehmen gehört zum Spiel und ist kein Schummeln.
Wie wird bei Spider Solitär gepunktet? Auf dieser Seite gar nicht. Die verbreiteten Desktop-Versionen rechnen meist so: 500 Punkte zu Beginn, ein Punkt Abzug pro Zug, 100 Punkte für jeden abgeräumten Satz - eine hohe Punktzahl heißt dort also nur, dass du die acht Sätze mit weniger Zügen geschafft hast. Wir zeigen stattdessen vier klare Zahlen: Zeit, Züge, zurückgenommene Züge und abgeräumte Sätze. Dazu werden pro Farbstufe Partien, Siege und Siegesserie auf deinem Gerät notiert. Wer sich mit sich selbst messen will, bleibt in einer Stufe und achtet auf Züge und Zeit.
Ein durchgerechnetes Beispiel: Oben auf einer Spalte liegt bereits eine Folge Pik König bis Pik Zwei, also zwölf Karten in einer Farbe; auf einer anderen Spalte liegt einzeln das Pik Ass. Tipp auf diese Spalte, um das Ass aufzunehmen, dann auf die Spalte mit der Folge - das Ass landet auf der Zwei, und die Spalte trägt schlagartig alle dreizehn Karten. Die Folge fliegt auf den ersten Ablagestapel, beide Spalten decken die eben frei gewordene Karte auf, und der Zähler steigt um genau einen Zug. Ein einziges Zurücknehmen stellt alles wieder her: Das Ass liegt zurück an seinem Platz, der Ablagestapel ist wieder leer, und die beiden Karten sind erneut verdeckt.
Wie lange dauert eine Partie und ist jede Auslage lösbar? Mit etwas Übung dauert eine Partie mit einer Farbe rund zehn bis zwanzig Minuten, mit vier Farben deutlich länger. Unter zufällig gegebenen Auslagen gibt es tatsächlich unlösbare - genau wie bei echten Karten, und je höher die Farbstufe, desto häufiger. Wir filtern vorab nicht auf Lösbarkeit, denn ein Löser müsste dafür alle 44 verdeckten Karten sehen, und die siehst du nie. Ist der Talon leer und wirklich kein Zug mehr möglich, erscheint ein Hinweis, der nichts blockiert und drei Auswege anbietet: einen Zug zurück, Spiel neu starten oder neu geben. Ein "Du hast verloren" gibt es hier nicht.
Spielnummern und dieselbe Auslage zu zweit: Jede Partie hängt an einer Nummer der Form 41739205-2 - vorn die Mischung, hinten die Farbstufe. Dieselbe Zahl ergibt bei einer und bei vier Farben zwei völlig verschiedene Blätter. Kopier den Spiel-Link, schick ihn weiter, und ihr spielt exakt dieselbe Auslage: Wer weniger Züge braucht, gewinnt; bei Gleichstand entscheidet die Zeit, und sind auch die gleich, ist es unentschieden. Nach einem Sieg oder einer Sackgasse legt "Spiel neu starten" dieselben Karten erneut aus - du weißt jetzt allerdings, wo die verdeckten Karten liegen, und das ist eine ganz andere Partie.
Häufige Fragen
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-14 · Nur auf diesem Gerät gespeichert