Tarot ziehen

Tarot kostenlos online ziehen: selbst mischen, aus zwölf verdeckten Karten eine mit der Hand wählen und selbst umdrehen - eine Karte in 30 Sekunden oder die Legung Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

1 SpielerOrakelkartenKein Download · Keine Anmeldung

Denk erst an eine Frage

Ohne AnmeldungOhne ServerOffline nutzbar

Zufälliges Mischen plus vorab geschriebene Deutungen. Nur zur Unterhaltung, kein medizinischer, rechtlicher oder finanzieller Rat.

So wird gespielt

  1. Wie zieht man hier online eine Tarotkarte?: Denk an eine Frage - ein Eingabefeld dafür gibt es bewusst nicht. Tipp unten auf "Mischen": alle 78 Karten werden gemischt, und die obersten zwölf liegen danach verdeckt in vier Spalten zu drei Reihen. Ein Tipp auf ein Feld wählt es aus, die Karte hebt sich an und bekommt einen leuchtenden Rand; ein Tipp auf "Umdrehen" dreht sie um. Drei Tipps vom Aufrufen bis zur Deutung, meist in weniger als 30 Sekunden.
  2. Wie legt und liest man die Legung aus drei Karten?: Stell die Legung oben auf "Drei Karten" und tipp nach dem Mischen drei Felder an. Die Reihenfolge deiner Tipps ist die Reihenfolge der Positionen: die erste Karte ist die Vergangenheit, die zweite die Gegenwart, die dritte die Zukunft. "Umdrehen" leuchtet erst auf, wenn drei Felder gewählt sind, danach drehst du Karte für Karte um. In der Auswertung stehen die drei Kernsätze nebeneinander, und ein Tipp auf eine Karte klappt ihre Stichworte und die ganze Deutung auf.
  3. Wie funktioniert die Tageskarte?: Stell den Modus oben auf "Tageskarte"; die Legung springt dann fest auf eine einzelne Karte, und unter der Statuszeile steht das auch. Der Startwert kommt aus dem Datum auf deinem eigenen Gerät, deshalb liegen an einem Tag für alle dieselben zwölf Karten in derselben Richtung. Hast du die Karte einmal umgedreht, ist sie für den Tag gesetzt - beim nächsten Aufruf siehst du direkt dieselbe Deutung, und um Mitternacht kommt ein neues Deck. Wer weiterziehen will, stellt den Modus zurück auf "Jederzeit ziehen".
  4. Wie schaltet man umgekehrte Karten ein?: Öffne oben rechts das Zahnrad und schalte "Umgekehrte Karten zeigen" an; ab Werk ist das aus. Der Schalter entscheidet nur, ob die Seite die Richtung mitliest - er tauscht keine Karte, dreht keine Richtung um und ändert den Deck-Code nicht. Die Richtung jeder Karte steht schon beim Mischen durch den Deck-Code fest, deshalb ist Lesen ohne umgekehrte Karten eine vollständige Lesart und keine abgespeckte.
  5. Wie teilt man dasselbe Deck mit Freunden?: Tipp in der Auswertung auf "Deck-Link kopieren" - du bekommst eine Adresse mit dem sechsstelligen Deck-Code darin. Wer sie öffnet, sieht dieselben zwölf Karten in denselben Richtungen; welches Feld er antippt, bleibt aber seine eigene Entscheidung, ihr zieht also unterschiedliche Karten. Du kannst auch einfach die sechs Zeichen schicken, sie lassen sich in den Einstellungen direkt eintippen.

Regeln & Varianten

Die Grundlagen: Ein Deck hat 78 Karten - 22 Karten der Großen Arkana vom Narren bis zur Welt und 56 Karten der Kleinen Arkana in vier Farben (Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen, jeweils Ass bis Zehn plus Bube, Ritter, Königin und König). Ein Tipp auf "Mischen" mischt alle 78 und legt die obersten zwölf verdeckt in ein Raster aus vier Spalten und drei Reihen. Genau so steht es auch auf der Seite: das sind die obersten zwölf und keine "für dich ausgesuchten". Aus diesen zwölf Feldern wählst du selbst, und du drehst auch selbst um. Es gibt kein Gewinnen, keine Punkte und keine Uhr; eine Runde mit einer Karte dauert 30 bis 60 Sekunden, mit drei Karten 90 bis 150.

Die zwei Legungen und was die Positionen bedeuten: Eine einzelne Karte hat keine Position, sie ist schlicht ein Hinweis auf das Jetzt. Die Legung aus drei Karten liest sich als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - was dich hierher gebracht hat, was gerade wirklich wirkt, und wohin es läuft, wenn es so weitergeht. Wichtig: Die Position Zukunft ist als Tendenz geschrieben und nicht als Vorhersage, deine nächsten Entscheidungen schreiben sie jederzeit um. Legungen mit vier und mehr Karten, auch die bekannten Zehner-Legungen, gibt es hier nicht: Zehn Karten lassen sich auf einem Handy im Hochformat nicht so anordnen, dass man sie noch erkennt.

Aufrecht und umgekehrt: Jede Karte hat neben ihrem Bild auch eine Richtung. Aufrecht liest die Hauptlinie der Karte, umgekehrt dieselbe Kraft falsch herum eingesetzt oder noch nicht angekommen - die Zwei der Schwerter aufrecht steckt zwischen zwei Möglichkeiten, die beide funktionieren würden, umgekehrt heißt sie: Nicht zu wählen ist längst die Wahl. Die Richtung legt der Deck-Code im Moment des Mischens fest und hat nichts damit zu tun, welches Feld du antippst. "Umgekehrte Karten zeigen" entscheidet nur, ob die Seite sie mitliest, und bleibt ab Werk aus. Für den Anfang lohnt es sich, ein paar Runden ohne zu spielen: 78 zusätzliche Lesarten auf einmal lenken eher ab.

Tageskarte gegen jederzeit ziehen: Im Modus "Jederzeit ziehen" ist jedes Mischen ein neues Deck, und du kannst so oft ziehen, wie du magst. Die Tageskarte rechnet ihren Startwert aus dem Kalenderdatum in deinem eigenen Browser aus, deshalb liegen an einem Tag für alle dieselben zwölf Karten in denselben Richtungen; einmal umgedreht ist sie für den Tag gesetzt, und du landest beim nächsten Aufruf direkt wieder darauf. Das ist keine Einschränkung, sondern das, was das Wort "heute" überhaupt erst bedeutet - zwanzig Züge am Tag, und die erste Karte wiegt nichts mehr. Die Tageskarte ist immer eine einzelne Karte; Serien, Kalenderrückblick und Tagespunktzahl gibt es hier nicht.

Was der Deck-Code ist und wozu er taugt: Jedes Deck trägt einen sechsstelligen Code wie K7M3QP, aus einem Alphabet ohne die leicht verwechselbaren Buchstaben I, L, O und U - abgeschrieben geht also selten etwas schief, und bei der Eingabe sind Groß- und Kleinschreibung sowie Bindestriche egal. Der Code bestimmt das Deck vollständig: Derselbe Code erzeugt auf jedem Gerät dieselbe Reihenfolge der 78 Karten und dieselben 78 Richtungen. "Deck-Link kopieren" packt ihn in eine Adresse, und in den Einstellungen lässt er sich auch direkt eintippen. Deine letzten fünf Legungen werden nur als Code gespeichert, auf diesem Gerät, ohne Upload.

Zwei bewusst getrennte Wege für die nächste Runde: Der Hauptknopf "Neue Frage, neues Deck" würfelt einen neuen Deck-Code und damit ein komplett anderes Deck - das ist die normale nächste Runde. Der zweite Knopf "Nochmal aus diesem Deck" lässt Code, die zwölf Karten und ihre Richtungen unangetastet und erlaubt dir nur, ein anderes Feld zu wählen; gedacht ist er für Fehltipps und für eine Runde, in der mehrere Leute aus demselben Deck ziehen. Der Ehrlichkeit halber schreibt der Modus "Jederzeit ziehen" in die Auswertung, die wievielte Wahl aus diesem Deck das gerade ist - verboten wird nichts, die Zahl steht nur sichtbar da. Bei der Tageskarte ist dieser Knopf ausgegraut.

Hausregeln, für die es keinen Extramodus braucht: (1) Ein Deck für den Tisch - drei bis sechs Leute teilen sich einen Deck-Code, jeder wählt ein Feld, das noch niemand hatte, liest es und gibt das Gerät weiter; "Nochmal aus diesem Deck" deckt das komplett ab. (2) Blinde Staffel - alle wählen erst, ohne umzudrehen, und ihr dreht am Ende gemeinsam um, weil das Umdrehen ohnehin Karte für Karte läuft. (3) Spiegellegung - schick den Deck-Link an eine Freundin oder einen Freund, ihr wählt aus denselben zwölf Karten: gleiches Deck, verschiedene Karten, sofort ein Gesprächsanlass. (4) Gemeinsame Tageskarte - jeder zieht morgens die Tageskarte, die für alle gleich ist, als kleines festes Ritual.

Die drei häufigsten Anfängerfehler: (1) Zu viele Karten auf einmal - wer noch keine einzelne Karte flüssig liest, kommt mit drei oder zehn erst recht nicht weiter; spiel eine Woche lang nur mit einer Karte und nimm Positionen erst dann dazu. (2) Nachziehen, bis das Ergebnis gefällt - das ist am Ende gar keine Legung mehr. Verboten wird es hier nicht, die Auswertung schreibt nur hin, die wievielte Wahl aus diesem Deck das ist. (3) Die Frage als Ja-Nein-Frage stellen - "Mag er mich?" lässt sich nur mit Ja oder Nein beantworten, und alles, was auf der Karte zu sehen wäre, fällt weg. Und ein Punkt, der kein Fehler ist, aber oft vergessen wird: Gib die Deutung am Ende in einem eigenen Satz wieder. Wenn das nicht gelingt, hast du dir nur ein Bild angesehen.

Wie man eine Frage stellt, die beantwortbar ist: Das ist die einzige echte Fertigkeit hier, und sie liegt außerhalb des Decks. Mach aus "Mag er mich?" die Frage "Worauf sollte ich gerade achten?", und aus "Werde ich Erfolg haben?" die Frage "Was übersehe ich bei dieser Vorgehensweise am ehesten?" - die erste Form lässt nur Ja oder Nein zu, die zweite kann eine Beobachtung tragen. Für die Legung aus drei Karten gibt es einen zusätzlichen Kniff: Lies die drei erst einzeln und binde sie danach zu einem Satz zusammen. Geht das nicht, steckten in deiner Frage meistens zwei Fragen.

Woher Karten und Deutungen kommen: Alle 78 Kartenbilder sind hier als Vektorgrafik programmatisch gezeichnet - 22 eigene Symbole für die Große Arkana, 40 Zahlenkarten aus den vier Farbsymbolen nach Augenzahl angeordnet, und 16 Hofkarten als Silhouette mit Farbabzeichen. Nichts ist von einem veröffentlichten Deck abgepaust, kopiert oder eingescannt, und kein Deckname, keine Ausgabe und kein Autorenname taucht irgendwo auf. Die 156 Deutungstexte sind komplett eigen geschrieben und an eine feste Tonlage gebunden: keine Unglücksprophezeiungen, keine Aussagen zu Gesundheit, Recht oder Geld, und schwierige Karten immer als Beobachtung plus einen kleinen ersten Schritt.

Ein durchgerechnetes Beispiel: Angenommen, der Deck-Code ist K7M3QP, Legung eine Karte, umgekehrte Karten aus. Von den zwölf ausliegenden Feldern tippst du Feld 5 an - umgedreht wird also die fünfte Karte dieses gemischten Decks, und ihre Richtung stand durch den Code längst fest. Weil umgekehrte Karten aus sind, liest die Seite den aufrechten Text: ein Kernsatz, drei Stichworte, die ganze Deutung eingeklappt. In der Zeile darunter steht "Du hast Feld 5 gewählt · Deck-Code K7M3QP · 1. Wahl aus diesem Deck". Tippst du jetzt "Nochmal aus diesem Deck" und wählst Feld 2, kommt die zweite Karte desselben Decks, der Code bleibt Zeichen für Zeichen gleich, und die Zeile zeigt "2. Wahl". Schickst du den Code weiter, liegen beim anderen dieselben zwölf Karten in denselben Richtungen - welches Feld er nimmt, ist seine Sache.

Häufige Fragen

Wie zuverlässig ist eine Tarot-Legung online?
Sie sagt nichts vorher, und das soll sie auch nicht: Hier mischt ein Zufallsgenerator, und die Deutungen sind vorher geschrieben. Das taugt als Anstoß, um die eigenen Gedanken zu sortieren, und als Gesprächsanlass - als medizinischer, rechtlicher oder finanzieller Rat taugt es nicht, und genau das steht bei uns in der Auswertung statt klein gedruckt in der Fußzeile. Nützlich ist daran vor allem, dass du ein diffuses Gefühl in eine konkrete Frage fassen musst; die Karte ist nur der Spiegel.
Wie viele Karten legt man beim Tarot?
Für den Anfang reicht eine. Eine einzelne Karte gibt einen Hinweis auf das Jetzt und ist in 30 Sekunden gelesen. Willst du Ursache und Verlauf sehen, nimm drei Karten und lies sie als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - die Position gehört dabei zur Bedeutung: die erste sagt, was dich hierher gebracht hat, die zweite, was gerade wirklich wirkt, die dritte, wohin es bei diesem Tempo läuft. Lies die drei erst einzeln und binde sie dann zu einem Satz zusammen; klappt das nicht, steckten in deiner Frage zwei Fragen.
Was bedeuten umgekehrte Tarotkarten?
Aufrecht liest die Hauptlinie der Karte, umgekehrt dieselbe Kraft falsch herum eingesetzt oder noch nicht angekommen - das sind zwei Lesarten derselben Karte und keine Einteilung in gute und schlechte. Das Ass der Stäbe aufrecht ist ein Antrieb, der gerade aufkommt, umgekehrt ein Antrieb, der noch keinen Platz gefunden hat. Die Richtung setzt hier der Deck-Code beim Mischen; der Schalter "Umgekehrte Karten zeigen" entscheidet nur, ob die Seite sie mitliest, und ist ab Werk aus. Nur aufrecht zu lesen ist eine vollständige Lesart.
Wie fängt man als Anfänger mit Tarot an?
Fang mit einer Karte an, lies zuerst nur aufrecht und zieh eine Woche lang täglich eine - notier dir dazu je einen Satz "Worauf hat mich die Karte heute gestoßen?". Das bringt mehr, als 78 Kartenbedeutungen auswendig zu lernen. Konkret in drei Schritten: erst ein paar Runden mit einer Karte und ohne umgekehrte, bis dir die 22 Karten der Großen Arkana vertraut sind; dann umgekehrte Karten dazuschalten und dieselbe Karte in beiden Richtungen vergleichen; danach die Legung aus drei Karten und das Zusammenbinden zu einer Geschichte üben.
Welche Fragen kann man beim Tarot stellen?
Offene Fragen wie "Worauf sollte ich gerade achten?" funktionieren gut; Ja-Nein-Fragen und Fragen danach, was jemand anderes denkt, funktionieren nicht - eine Karte trägt "Mag er mich?" nicht, aber "Wovor drücke ich mich in dieser Beziehung?" trägt sie. Zwei Umformulierungen zum direkten Übernehmen: Aus "Werde ich Erfolg haben?" wird "Was übersehe ich bei dieser Vorgehensweise am ehesten?", aus "Soll ich kündigen?" wird "Was fällt mir beim Bleiben und was beim Gehen jeweils am schwersten?". Für Gesundheit, Recht und Geld geh bitte zu Fachleuten; dazu gibt es hier bewusst keine Aussagen.
Was bedeuten die Karten Der Tod und Der Turm?
Der Tod steht für Ablösung und nicht fürs Sterben, der Turm für den Moment, in dem eine Struktur bricht - beides ist keine Unglücksmeldung. Der Tod sagt, dass eine Beziehung, eine Rolle oder eine Vorgehensweise ihren Zweck erfüllt hat; anstrengend ist meistens nicht das Ende, sondern eine leere Form weiter am Leben zu halten. Beim Turm gilt: Was einstürzt, stand ohnehin selten stabil. Alle schwierigen Karten sind hier als Beobachtung plus einen kleinen ersten Schritt geschrieben, Unglücksprophezeiungen gibt es nicht.
Aus welchen 78 Karten besteht ein Tarotdeck?
78 Karten sind 22 Karten der Großen Arkana plus 56 der Kleinen Arkana. Die Große Arkana läuft vom Narren und dem Magier bis zum Gericht und der Welt und beschreibt große Lebensabschnitte. Die Kleine Arkana verteilt sich auf vier Farben - Stäbe für Handeln, Kelche für Gefühle, Schwerter für Denken, Münzen für das Handfeste -, jede Farbe mit Ass bis Zehn plus Bube, Ritter, Königin und König, also 14 Karten je Farbe. Vier mal 14 ergibt 56, und mit den 22 sind es 78.
Darf man dieselbe Frage mehrmals legen?
Darfst du, es wird nur mit jedem Mal leerer, weil du in Wahrheit ziehst, bis dir die Antwort gefällt. Blockiert wird das hier nicht, stattdessen passieren zwei Dinge: Die Tageskarte ist nach dem Umdrehen für den Tag gesetzt und wechselt erst um Mitternacht, und im Modus "Jederzeit ziehen" steht in der Auswertung, die wievielte Wahl aus diesem Deck das gerade ist. Wenn du wirklich noch eine Runde willst, nimm den Hauptknopf "Neue Frage, neues Deck" - die Frage zu wechseln bringt deutlich mehr als die Karte.

Die Ergebnisse werden zufällig generiert und dienen nur der Unterhaltung - nicht ernst nehmen.

Zuletzt aktualisiert: 2026-08-31 · Nur auf diesem Gerät gespeichert