Online-Kartenmischer

Karten kostenlos im Browser mischen: 1-8 Decks mit oder ohne Joker, einzeln ziehen, abheben - und ein Seed-Code, mit dem alle dasselbe Deck bekommen

1 SpielerKartenwerkzeugeKein Download · Keine Anmeldung
Gemischt52 / 52 übrig
1N-1

Eine von 4,3 Milliarden Mischungen · bleibt in deinem BrowserEine von 4,3 Milliarden Mischungen

Tipp auf den Stapel, um eine Karte zu ziehen
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So wird gespielt

  1. Wie mischt man ein Kartendeck online?: Die Seite öffnet sich mit einem bereits gemischten Deck aus 52 Karten ohne Joker, einzustellen ist nichts. Für eine frische Mischung tippst du unten auf Mischen: der Stapel teilt sich, die beiden Hälften laufen ineinander und legen sich wieder zusammen. Danach steht in der Statuszeile Gemischt, und darüber steht ein neuer Seed-Code. Gerechnet wird alles im Browser, es geht keine Anfrage raus.
  2. Wie zieht man nach dem Mischen einzelne Karten?: Tipp direkt auf den Stapel, dann kommt eine Karte. Unter dem Stapel liegen zusätzlich 1 ziehen und ein zweiter Knopf, den du in den Einstellungen auf 1, 5, 10 Karten oder ganzes Deck stellst. Jede Karte kommt von oben, dreht sich um und legt sich in den großen Platz neben dem Stapel; ältere reihen sich darunter auf, die neueste zuerst. Der Zähler geht runter, der Stapel wird sichtbar dünner.
  3. Wie bekommt jemand anders genau dieselbe Mischung?: Tipp neben dem Seed-Code auf Deck-Link kopieren und verschick den Link - wer ihn öffnet, hat Karte für Karte dasselbe Deck. Genauso gut kannst du den Code vorlesen, er sieht aus wie 1N-k3f9a2, und die andere Person tippt ihn unten in den Deck-Einstellungen bei Deck per Seed-Code öffnen ein. Der Code ist ein Rezept, kein Passwort: wer ihn hat, kennt die ganze Reihenfolge.
  4. Wie mischt man mehrere Decks oder nimmt Joker dazu?: Öffne über das Zahnrad rechts oben die Deck-Einstellungen. Decks geht von 1 bis 8, Joker lassen sich an- und abschalten, das größte Deck sind also 8 × 54 = 432 Karten. Sobald du eines von beiden änderst, wird sofort ein frisches Deck gemischt und ein neuer Seed-Code vergeben, denn unter einem anderen Deck sagt die alte Reihenfolge nichts mehr. Im selben Panel stellst du auch die Karten pro Ziehen ein und schaltest die Animationen ab.

Regeln & Varianten

Was der Online-Kartenmischer macht: Die Seite startet mit einem gemischten Standarddeck - ein Deck, 52 Karten, keine Joker. Der große Knopf unten mischt das ganze Deck und vergibt einen neuen Seed-Code. Der Stapel selbst ist antippbar und gibt eine Karte, die kleinen Knöpfe darunter ziehen 1, ziehen mehrere oder heben ab. Gezogen wird ohne Zurücklegen: Eine Karte, die raus ist, kommt erst nach dem nächsten Mischen wieder.

Welcher Algorithmus dahintersteckt: Gemischt wird mit Fisher-Yates - vom Ende des Decks aus wird jede Karte mit einer zufällig gewählten Karte aus dem noch unbearbeiteten Bereich getauscht. Der schrumpfende Tauschbereich ist genau das, was die Mischung gleichverteilt macht, anders als der beliebte Trick, jeder Karte eine Zufallszahl zu geben und danach zu sortieren. Die Animation zeigt das Ergebnis nur, sie entscheidet nichts.

Reproduzierbar oder Krypto - was wann passt: Der reproduzierbare Modus startet aus einem 32-Bit-Seed und erreicht damit rund 4,3 Milliarden Reihenfolgen. Für eine Partie, den Unterricht oder eine Demo reicht das locker, alle Anordnungen eines Decks sind es aber nicht - 52 Karten haben etwa 8×10⁶⁷ davon. Dafür bekommst du einen kurzen Code, der das Deck vollständig beschreibt. Der Krypto-Modus nimmt die kryptografische Zufallsquelle des Browsers und erreicht jede Reihenfolge, dafür ist die Mischung danach unwiederbringlich - für alle, dich eingeschlossen.

Wie ein Seed-Code aufgebaut ist: Ein Code sieht aus wie 1N-k3f9a2. Vor dem Bindestrich steht das Deck - eine Ziffer für die Anzahl (1 bis 8) und ein Buchstabe für die Joker (N ohne, J mit). Dahinter steht der Seed selbst, in Basis 36 und höchstens sieben Zeichen lang. Das Deck steckt mit Absicht im Code: Derselbe Seed ergibt bei einem Deck ohne Joker eine völlig andere Reihenfolge als bei zwei Decks mit Joker. Aus 1N-k3f9a2 ein 2J-k3f9a2 zu tippen, gibt dir also ein anderes Deck mit 108 Karten - so ist es gedacht.

Ziehen, abheben und leerer Stapel: Beim Ziehen wird kein Zufall mehr verbraucht, die Reihenfolge stand schon beim Mischen fest, es kommen einfach die nächsten Karten von oben. Sind weniger Karten übrig als angefordert, bekommst du den Rest: Bei 8 Karten gibt 10 ziehen dir diese 8, ohne Fehler und ohne Auffüllen. Abheben dreht die restlichen Karten als Block - der obere Teil wandert nach unten, die Anzahl ändert sich um keine einzige Karte, nur die Reihenfolge. Unter 4 Karten wird das Abheben mit sichtbarer Begründung abgelehnt.

Die zwei Ansichten der ganzen Reihenfolge: Klappst du den Bereich auf - spätestens wenn der Stapel leer ist -, kannst du zwischen zwei Ansichten wechseln. Die Ziehreihenfolge ist die Reihe, in der du die Karten tatsächlich bekommen hast; die Mischreihenfolge ist das Deck, für das der Seed-Code steht, und die bleibt vom Abheben unberührt. Beide sind nur dann gleich, wenn nie abgehoben wurde. Zum Abgleich zwischen zwei Geräten zählt deshalb die Mischreihenfolge, denn nur die verspricht ein Seed-Code.

Am Tisch und auf Distanz: Sitzt ihr zusammen, sollte ein Gerät mischen und ziehen - mischt jeder für sich, laufen die Stände auseinander. Für Unterricht oder eine Nachbesprechung schickst du den Seed-Code oder den Deck-Link, dann startet jeder mit demselben Deck. Der Code überträgt nur die Mischung: Wer danach wie viel zieht oder abhebt, ist Sache des jeweiligen Geräts und wird nicht synchronisiert.

Typische Stolperstellen: Am häufigsten wird Abheben mit neu mischen verwechselt - Abheben bricht die erwartete Reihenfolge noch einmal auf, macht das Deck aber nicht besser gemischt. Ebenso oft wird ein Seed-Code geteilt und danach auf beiden Seiten abgehoben, während man erwartet, dass weiter dieselben Karten kommen. Und wer die Anzahl der Decks oder die Joker umstellt, vergleicht danach mit einer alten Reihenfolge, die es so nicht mehr gibt: Jede Änderung am Deck erzwingt eine neue Mischung.

Privatsphäre und offline: Kein Konto, kein Name, nichts auszufüllen. Mischen, Ziehen, Abheben und das Kodieren des Seed-Codes laufen komplett im Browser, es wird kein Ergebnis hochgeladen. Der Stand - Restreihenfolge, gezogene Karten, Anzahl der Abhebungen - liegt im lokalen Speicher deines Browsers, ein Neuladen bringt also dasselbe Deck zurück; in den Einstellungen gibt es Daten dieser Seite löschen. Ist der lokale Speicher blockiert, funktioniert weiter alles, nur mischt ein Neuladen dann ein frisches Deck - die Seite sagt das auch.

Häufige Fragen

Ist ein Online-Kartenmischer wirklich zufällig?
Der Algorithmus ist gleichverteilt, der Rest hängt vom Modus ab. Beide Modi mischen mit Fisher-Yates. Der Krypto-Modus holt seine Zahlen aus der kryptografischen Zufallsquelle des Browsers und kann jede mögliche Reihenfolge des Decks erreichen. Der reproduzierbare Modus startet aus einem 32-Bit-Seed und erreicht davon rund 4,3 Milliarden - der Preis dafür, dass ein kurzer Code die Mischung Karte für Karte wiederholbar macht. Von "echtem Zufall" ist hier nirgends die Rede, und keine Mischung kommt von einem Server.
Wie oft muss man Karten mischen, damit sie gut gemischt sind?
Rund 7 saubere Riffle-Mischungen bringen ein 52-Karten-Deck nahe an die Gleichverteilung - das klassische Ergebnis von Bayer und Diaconis (1992); mit einem anderen Maß argumentieren Trefethen und andere, dass 6 reichen können. Das Überhandmischen, das die meisten am Tisch machen, ist deutlich langsamer: Pemantles untere Schranke von 1989 liegt bei 50 Wiederholungen, numerische Arbeiten landen oft im Tausenderbereich. Die zwei, drei Mischungen vor dem Geben lassen ein Deck also weit von zufällig entfernt.
Was ist ein Seed-Code und wie öffne ich damit dasselbe Deck?
Ein Seed-Code ist das Rezept für genau eine Mischung und sieht aus wie 1N-k3f9a2: vorn steht das Deck (ein Deck, keine Joker), dahinter der Seed. Tipp ihn unten in den Deck-Einstellungen bei Deck per Seed-Code öffnen ein oder klick einfach den geschickten Deck-Link an - beides ergibt Karte für Karte dasselbe Deck. Ein Passwort ist der Code nicht und sollte auch nie als eines dienen: Wer ihn hat, kann die komplette Reihenfolge lesen.
Wie viele Decks lassen sich mischen und kann man Joker dazunehmen?
1 bis 8 Decks, Joker wahlweise an oder aus, das größte Deck sind damit 8 × 54 = 432 Karten. Beides steht in den Deck-Einstellungen hinter dem Zahnrad, und jede Änderung mischt ein frisches Deck mit neuem Seed-Code, weil die alte Reihenfolge unter einem anderen Deck bedeutungslos ist. Bei mehreren Decks bleiben gleichnamige Karten getrennt: Zwei Pik-Ass sind zwei eigene Karten und werden nie zusammengelegt.
Kann dieselbe Karte zweimal gezogen werden?
Nein. Gezogen wird ohne Zurücklegen: Eine gezogene Karte wandert in die Liste der gezogenen Karten und taucht erst nach dem nächsten Mischen wieder auf - deshalb sinkt der Zähler und der Stapel wird sichtbar dünner. Genau das unterscheidet einen Kartenmischer von einem allgemeinen Zufallsgenerator, der unabhängig zieht und dir dieselbe Karte problemlos zweimal in einer Fünferziehung geben würde.
Was ist der Unterschied zwischen Mischen und Abheben?
Mischen ordnet das komplette Deck neu und vergibt einen neuen Seed-Code. Abheben dreht nur die restlichen Karten als einen Block - der obere Teil kommt nach unten -, die Anzahl bleibt gleich, nur die Reihenfolge ändert sich. Es ist die elektronische Fassung des Abhebens am Tisch: Es bricht die erwartete Reihenfolge vor dem Geben noch einmal auf, mischt das Deck aber nicht besser. Hier liegt der Schnitt immer zwischen 20 % und 80 % der restlichen Karten, unter 4 Karten wird er mit Begründung abgelehnt.

Dieser Online-Kartenmischer ist nur für Kartenspiele, Unterricht und Unterhaltung gedacht. Er bietet weder Echtgeld noch Wetten und sagt nichts über die nächste Karte voraus.

Zuletzt aktualisiert: 2026-08-30 · Nur auf diesem Gerät gespeichert